Kino

Darf Wolverine fremdgehen?

Offenbar hadert Hugh Jackman mit seiner Rolle als klingenschwingender Mutant. Zumindest braucht er für ein Comeback "zwingende Gründe".

Wenn "X-Men: Days of Future Past" endlich an den Start geht, wird Hugh Jackman in sieben Filmen als Wolverine die Klingen geschwungen haben. Und das scheint dem Star offenbar irgendwie auch genug. Oder doch jedenfalls fast: "Ich war nicht mal beim ersten Film sicher, ob ich noch einen weiteren machen würde", gestand der Schauspieler jetzt der Presse. "Ich würde auch nie 'nie' sagen - da ich es noch immer liebe. Aber es muss schon wirklich zwingende Gründe dafür geben." Da hätten wir schon mal den zwingenden Grund, dass Wolverine zu den beliebtesten aller Superhelden/Mutanten auf der Leinwand zählt. Auf die Figur ganz zu verzichten, ist beim momentanen Boom von Comicverfilmungen natürlich völlig unmöglich. Aber umbesetzen? Sogar Hutch Parker, Produzent von "The Wolverine", erklärte, die Idee Hugh Jackmans Paraderolle umzucasten "fühlt sich geradezu blasphemisch an".

 

Der eine hat's...

Interessant eigentlich, dass mittlerweile zwar schon der vierte Hulk unbeanstandet seine filmischen Muskeln spielen lässt (Lou Ferrigno, Eric Bana, Edward Norton, Mark Ruffalo) - aber die komplette Superhelden-Fanbase durchdreht, wenn man eine Umbesetzung von Wolverine oder Iron Man andenkt. Offenbar bilden manche Stars mit ihren Charaktere eine geradezu symbiotische Einheit in den Herzen der Fans - während andere lediglich die Füllung für das Kostüm darstellen. Und jetzt kann jeder Avenger, X-Men oder sonstige Comic-Held in Ruhe darüber nachdenken, zu welcher Gruppe er eigentlich gehört.



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