Kino

Daniel Radcliffe zu jung für "Frau in Schwarz 2"

Der Erfolg von "Die Frau in Schwarz" ist gewiss auch auf Daniel Radcliffe zurückzuführen. Beim zweiten Teil wird man aber wohl auf ihn verzichten müssen.

Schon vor dem Kinostart konnte sich "Die Frau in Schwarz" großer Aufmerksamkeit erfreuen. Die Gruselgeschichte bot Superstar Daniel Radcliffe die Möglichkeit, sich erfolgreich vom Image des kindlichen Zauberers zu lösen. In seiner ersten Hauptrolle nach "Harry Potter" blieb er zwar dem übernatürlichen treu, konnte aber endlich den erwachsenen Helden geben. Und die geballte Popularität enttäusche die Filmemacher dann auch nicht: "Die Frau in Schwarz" ist weltweit ein Hit. Kein Wunder also, dass jetzt eine Fortsetzung ansteht. Doch Radcliffe-Fans müssen wohl auf eine Beteiligung des Stars verzichten. Das Projekt mit dem englischen Titel "Woman in Black: Angels of Death" - zu deutsch "Die Frau in Schwarz: Engel des Todes" - soll nämlich 40 Jahre nach dem ersten Teil spielen. Und wenn das Studio nicht wirklich sehr lange mit den Dreharbeiten warten möchte, schließt dieser Zeitsprung eine Beteiligung Radcliffes wohl aus.

 

Bei Hammer ist nichts unmöglich

Aber vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung für Radcliffes "Frau in Schwarz"-Zukunft. Denn der erste Teil wurde von den reanimierten legendären Hammer Films produziert, die in den 50ern Kultfilme wie "Dracula" und "Frankensteins Fluch" drehten. Dort ließ man sich noch nie davon abhalten, Erfolgsformeln auch dann zu wiederholen, wenn es eigentlich unmöglich schien. So fand man immer wieder kreative Mittel und Wege, die späteren "Star Wars"-Darsteller Peter Cushing und Christopher Lee als Alptraumpaar auf der Leinwand zu vereinen. Radcliffe- und Horror-Fans können sich auf jeden Fall schon mal ein Bild von den Gruselqualitäten des ersten Teils machen. "Die Frau in Schwarz" läuft seit dem 29. März in den deutschen Kinos.



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