Kino

Daniel Craig bei US-Version von "Verdammnis" vor Rauswurf

David Finchers US-Remake der Millennium-Trilogie verliert wohl seinen Hauptdarsteller: Daniel Craig fordert nach dem Erfolg von Skyfall mehr Gage, als die Macher bezahlen wollen.

Die Millennium-Trilogie ist absoluter Kult und schon die erste Verfilmung mit Noomi Rapace war europaweit ein riesiger Erfolg. Da fragten sich viele, warum Hollywood überhaupt ein Remake plante. Doch als bekannt wurde, dass Superstar Daniel Craig die Hauptrolle spielt und Kult-Regisseur David Fincher die Filme inszeniert, waren viele Krimi-Fans versöhnt und strebten erneut in die Kinos für "Verblendung", Teil 1 der düsteren und psychologisch weiter aufgeladenen Fassung der Geschichte um Mikael und Lisbeth. Nun steht allerdings der zweite Teil "Verdammnis" auf der Kippe: Denn ausgerechnet um Zugpferd Daniel Craig gibt es Ärger. Der James-Bond-Darsteller soll nach dem riesigen Erfolg von "Skyfall" eine Gagenerhöhung verlangt haben.

 

Gefeuert - nicht geschüttelt

Das Problem dabei: Schon Teil 1 der US-Millennium-Trilogie konnte die Erwartungen des Filmstudios nicht ganz erfüllen. Darum grübelt man schon seit Monaten, wie man die Kosten für die Fortsetzung reduzieren könnte. Von daher kommt Daniel Craigs Vorstoß zur Unzeit. Und nun überlegen die Macher tatsächlich, den 007-Darsteller durch einen anderen Schauspieler zu ersetzen! Die Begründung: In Teil 2 sei das kein großes Problem, da in "Verdammnis" Lisbeth Salander deutlich mehr im Mittelpunkt stehe. Darstellerin Rooney Mara hat nämlich für die Fortsetzung bereits fest zugesagt und das Drehbuch von Steven Zaillian ist auch schon fertig. Man darf also gespannt sein, ob Daniel Craig den Gagenpoker ebenso gut beherrscht, wie das Glücksspiel in "Casino Royale" - oder ob er sich diesmal verzockt hat…



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