Fernsehen

„Curvy Supermodel“-Gewinnerin Ines – „Das Mobbing hat mich stärker gemacht“

Curvy Supermodel“: Früher wurde Ines gehänselt, heute ist sie die Gewinnering einer Castingshow für Nachwuchs-Models. So wurde sie durch Mobbing zum Vorbild.

"Curvy Supermodel"-Kandidatin Ines
„Curvy Supermodel“-Gewinnerin Ines – „Das Mobbing hat mich stärker gemacht“ Bild: RTL II

Am gestrigen Donnerstag setzte sich Kandidatin Ines im Finale gegen ihre Mitstreiterinnen Pauline, Alina, Schulamit und Rahel durch und holte sich den Titel „Curvy Supermodel 2018“. Damit sicherte sie sich auch einen Modelvertrag mit der Agentur „PRS Management“ des Modelagenten Peyman Amin. 

„Ich habe früher 100 Kilo gewogen und wurde in der Schule gemobbt“, verrät „Curvy Supermodel“-Küken Ines TV Movie Online im Interview. Nach einer Gewichtsabnahme von 20 Kilo sei ihr Selbstbewusstsein jedoch deutlich gestiegen. Auch die Anfeindungen hätten nachgelassen.

Vor dem Finale sprach die 18-Jährige über ihr Privatleben und ihre Zeit bei der RTL II-Show. Im Interview verriet die Abiturientin, dass sie es in ihrer Kindheit und Jugend nicht immer einfach hatte.

In den sozialen Netzwerken erhält sie mittlerweile unzählige Nachrichten und Fan-Kommentare, muss aber auch mit fiesen Sprüchen fertigwerden. Zwei bis drei böse Kommentare seien eben auch schon dabei gewesen, so Ines. Den einen habe sie gelöscht, die anderen ignoriere sie einfach. Alles in allem sei die Resonanz jedoch vorwiegend positiv: „Das Gefühl, so viele nette Nachrichten und Zuspruch zu bekommen, ist überwältigend."

 

„Curvy Supermodel“ – Ines: Nacktshooting als große Probe

Heute weiß die junge Frau endlich, wie schön sie ist. Beim Nacktshooting in Folge 6 schien Ines das allerdings kurz vergessen zu haben - für die 18-Jährige ganz klar der emotionalste Moment der Staffel. Dabei habe sie sich zunächst entblößt gefühlt und „eben buchstäblich nackt“. Sie verrät: „Ich bin ja gerade erst 18 und das ist ein Moment, in dem ich mich erwachsener gefühlt habe und mich wirklich überwinden musste“. Am Ende nahm sie dennoch ihren Mut zusammen und konnte die Jury auch in der besagten Woche für sich gewinnen.

 

„Curvy Supermodel“ – Ines: Deshalb würde sie nie zu GNTM gehen

Könnte sie sich auch vorstellen an „Germany’s Next Topmodel“ teilzunehmen?  „Nein. Als ich 14 war, habe ich mal darüber nachgeldacht, aber ich hätte so viel abnehmen müssen“. „Curvy Supermodel“ sei ihr da schon lieber, da man so akzeptiert werde, wie man ist – mit allen Ecken, Kanten oder eben Rundungen.

Dass die GNTM-Kandidatinnen Sarah und Pia aus Staffel 14 von Heidi Klum und den Medien gerne als „curvy“ bezeichnet wurden, kann Ines nicht nachvollziehen. In diese Kategorie falle man eigentlich erst ab Kleidergröße 40. Sarah und Pia findet Ines dagegen „sehr, sehr schmal“. Die beiden seien tolle Frauen, aber eben nicht curvy.

Die Zeit bei in der Show wird Ines trotz stressiger Momente vermissen. Besonders Jury-Mitglied Oliver Tienken ist ihr ans Herz gewachsen. „Oliver war so süß und ist so ein Schatz und lustig. Wenn ich mir einen Freund aus der Jury aussuchen könnte, wäre es definitiv Oliver. Mit ihm kann man super lachen.“

Gestern konnte Ines nochein letztes Mal erfolgreich beweisen, was in ihr steckt. „Ich habe den Titel ‚Curvy Supermodel 2018‘ verdient, weil ich davon überzeugt bin, ein gutes Vorbild zu sein“, so das Fazit der Siegerin der diesjährigen Staffel. 

 
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