„Corpus Delicti“: Hannah Herzsprung und Damian Hardung über ihre besondere Verbindung
In „Corpus Delicti“ spielen Hannah Herzsprung und Damian Hardung Geschwister, deren Beziehung zum emotionalen Zentrum eines düsteren Zukunftsthrillers wird. Im Interview mit TV Movie erzählen die beiden, wie diese besondere Nähe entstanden ist.

Eine Welt, in der Gesundheit nicht länger Privatsache ist, sondern zur gesellschaftlichen Pflicht wird: Mit „Corpus Delicti“ bringt Regisseurin Lena Stahl den gleichnamigen Bestseller von Juli Zeh auf die große Leinwand. Der dystopische Thriller startet am 1. Oktober 2026 in den deutschen Kinos.
Im Mittelpunkt steht die Wissenschaftlerin Mia Holl (Hannah Herzsprung), die in einer Gesellschaft lebt, in der die sogenannte „Methode“ Gesundheit und maximale Sicherheit verspricht. Als ihr Bruder Moritz (Damian Hardung) des Mordes beschuldigt wird, gerät Mias Vertrauen in das scheinbar perfekte System ins Wanken. Sie ist von seiner Unschuld überzeugt – und beginnt einen Kampf um die Wahrheit, der sie schließlich selbst zur Gejagten macht.
Hannah Herzsprung und Damian Hardung: Diese Geschwisterbeziehung musste funktionieren

Damit die Geschichte emotional trägt, ist vor allem eines entscheidend: die Verbindung zwischen Mia und Moritz. Obwohl Hannah Herzsprung und Damian Hardung vor der Kamera Geschwister spielen, musste die entsprechende Vertrautheit natürlich erst entstehen.
Regisseurin Lena Stahl ließ den beiden dafür bereits vor Drehbeginn Zeit. Herzsprung und Hardung konnten sich kennenlernen, gemeinsam proben und eine Nähe entwickeln, die später am Set entscheidend wurde. Wie intensiv dieses Kennenlernen teilweise ausfiel und welche ungewöhnlichen Momente aus der Vorbereitung den beiden besonders im Gedächtnis geblieben sind, erzählen sie im Video-Interview.
Dabei wird schnell deutlich: Die Chemie zwischen den beiden entstand nicht erst vor laufender Kamera.
Eine beklemmende Welt, die auch am Set ihre Wirkung entfaltete
Auch visuell ist „Corpus Delicti“ alles andere als gemütlich. Kahle Räume, reduzierte Sets und eine bewusst kühle Atmosphäre prägen die Welt der „Methode“. Gerade in den emotional besonders schweren Szenen half diese Umgebung Herzsprung und Hardung dabei, sich in die Situation ihrer Figuren hineinzuversetzen.
Leicht waren die Dreharbeiten deshalb allerdings nicht immer. Besonders die erste Phase des Drehs blieb den beiden intensiv in Erinnerung. Einen Ausgleich fanden sie in leichteren Szenen – und offenbar auch in ziemlich viel gemeinsamem Lachen.
Im Interview sprechen Hannah Herzsprung und Damian Hardung außerdem darüber, wie sie nach emotionalen Drehtagen wieder Abstand zu ihren Rollen fanden.
Wenn die Zukunft plötzlich ziemlich gegenwärtig wirkt
So dystopisch „Corpus Delicti“ auf den ersten Blick erscheint, wirken einige Fragen des Films erstaunlich nah an unserer Gegenwart: Wie sehr wollen wir uns selbst optimieren? Wie viele Daten geben wir über uns preis? Und was passiert, wenn technische Systeme beginnen, immer stärker in unseren Alltag einzugreifen?
Genau darüber haben wir mit Hannah Herzsprung und Damian Hardung gesprochen. Dabei geht es um persönlichen Leistungsdruck und Konkurrenzdenken, aber auch um künstliche Intelligenz und die Frage, was menschliche Beziehungen einer scheinbar perfekten technischen Welt entgegensetzen können.
Das komplette Gespräch mit Hannah Herzsprung und Damian Hardung seht ihr oben im Video.
„Corpus Delicti“ startet am 1. Oktober 2026 im Kino.






