Kino

Comic-Verbot für "X-Men"-Darsteller

Regisseur Bryan Singer hat beim "X-Men"-Dreh Comic-Hefte vom Set verbannt, damit sich alle auf das Drehbuch konzentrieren. Genützt hat das allerdings nichts…

Wolverine, Professor X, Mystique, Cyclops, Storm - wer sind diese faszinierenden Figuren, was macht sie aus? Diese Frage stellt sich natürlich jeder, der einen der beliebten "X-Men"-Charaktere verkörpern soll. Kein Wunder also, dass Hugh Jackman, Patrick Stewart & Co. sich beim Dreh einfach die Comic-Vorlagen schnappten. Doch das fand Regisseur Bryan Singer gar nicht gut. Denn er hatte seine ganz eigene Vision für die Kino-Umsetzung der Marvel-Helden - und die stand im Drehbuch zu "X-Men - Der Film". Darum erließ er ein striktes Verbot der Comic-Hefte am Set. Allerdings war das Resultat ernüchternd, wie so oft reizte das Unerlaubte umso mehr und so schmuggelten die Schauspieler die Comics über dunkle Kanäle trotzdem ans Set.

 

Singer kehrt in die Comic-Vergangenheit zurück

Besonders für Hugh Jackman war das wichtig, denn er kannte die Figur bei seiner Zusage als Wolverine kaum und las erst am Set Logans berühmte Geschichten. Darunter war auch die Episode, die nun als Grundlage für den neuen Kinofilm "Wolverine: Weg des Kriegers" dient, der am 25. Juli ins Kino kommt. Dabei führte allerdings nicht mehr Bryan Singer Regie, sondern "Walk the Line"-Macher James Mangold. Er soll bei den Dreharbeiten ohne ein Comic-Verbot ausgekommen sein. Aber auch Bryan Singer setzt sich erneut mit den "X-Men" auseinander. Er inszeniert gerade die Fortsetzung der Vorgeschichte "Erste Entscheidung" unter dem Titel "X-Men: Days of Future Past". Und dabei kennen die Darsteller ihre Figuren inzwischen so gut, dass sie auch keine Comics mehr zum Spicken benötigen…



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