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Geht auch ganz einfach:

Kino

Comeback für "Ben Hur"

Hollywood hat schon immer gerne auf Erfolgsmodelle gesetzt - und plündert jetzt verstärkt die Klassiker der Filmgeschichte.

Vor nicht allzu langer Zeit stand das Wasser dem Studio Metro-Goldwyn-Mayer, der Einfachheit halber meist MGM abgekürzt, bis zum Hals. Dann kam einmal mehr James Bond und rettet mit einem immens erfolgreichen "Skyfall" nicht nur NATO-Agenten sondern finanziell auch MGM. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von einem Halbling samt 13 Zwergen: Nachdem auch "Der Hobbit" auf dem ersten Teil seiner unerwarteten Reise schon in Deutschland fast 6 Millionen Zuschauer mitnehmen konnte - und bislang allein in den USA fast 300 Millionen in die Kassen spülte - steht MGM wirtschaftlich mittlerweile wieder ziemlich gut da. So gut, dass man sich Gedanken macht, wie das ganze Geld am besten erneut in Umlauf kommt. Und nachdem gerade epische Stoffe auch epische Summen verschlingen, wurde beschlossen, eines der größten Epen der Geschichte neu aufzulegen: "Ben Hur" - den grandiosen Filmzwist zwischen Judah Ben Hur und seinem ehemaligem Freund, den Römer Messala. Ein schlichtes Remake soll die Neuverfilmung des gleichnamigen Romans von Lew Wallace jedoch nicht werden. Sicher ein gute Idee: Den Vergleich mit einem Meisterwerk, das im Jahr 1959 elf Oscars erringen konnte, soll man nicht erzwingen. Daher wird sich die somit dritte Kinoversion des Stoffes wohl deutlich enger am Buch orientieren, auch der Figur des Jesus von Nazareth soll weit mehr Raum gegeben werden.

 

Jetzt wird's biblisch

Kaum zu glauben: Offenbar hat Hollywood in letzter Zeit die Bibel für sich wiederentdeckt. Nicht umsonst wabern dort etliche Großprojekte herum, die aus dem Buch der Bücher stammen: Warner Bros werden Pontius Pilatus zum Leben erwecken, Darren Aronofsky plant, Noah in See stechen zu lassen und sowohl Steven Spielberg als auch Ridley Scott wollen Moses das gelobte Land suchen lassen - und zwar gänzlich unabhängig voneinander. Bleibt zu hoffen, dass die jeweils Verantwortlichen wenigstens hier Stil und Geschmack wahren. Beim Gedanken an "Jesus Reloaded", "Apostle's Twelve" oder "Noah - jetzt wird's feucht" bekommt man nicht nur als Cineast feuchte Augen.



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