Kino

Colin Farrell will sich nicht mit Schwarzenegger messen

In der Neuverfilmung von "Total Recall" möchte Colin Farrell nicht in die Fußstapfen Arnold Schwarzeneggers treten.

Wenn sich "Total Recall" ab dem 23. August anschickt, einer neuen Generation von Kinogängern die realitätsverzerrende Geschichte eines Mannes zwischen Traum und Wirklichkeit zu erzählen, dann muss sich das Science Fiction-Spektakel natürlich auch dem Vergleich mit dem Original von 1990 stellen. Und in Paul Verhoevens "Die totale Erinnerung" spielte immerhin Megastar und Action-Ikone Arnold Schwarzenegger auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhmes die Hauptrolle. Sein Nachfolger Colin Farrell sieht dieses filmische Erbe aber ganz gelassen. Farrell ist überzeugt, dass der Film einen frischen inhaltlichen Ansatz bietet und er so den nötigen Spielraum für eine gänzliche Neuinterpretation der Rolle hat. "Ich hatte nicht den Eindruck, dass es notwendig wäre, in diese Fußstapfen der Größe 52 oder 55 zu treten - oder welche Schuhgröße auch immer Arnold hat. Der Film fühlte sich andersartig genug an, damit ich ihn mir zu eigen machen konnte."

 

"Äktschn"-Star Farrell

In einer Hinsicht möchte man diese Emanzipation von Schwarzeneggers Darstellung fast bedauern. Denn so bleibt dem Publikum leider ein Colin Farrell mit steirischer Sprachfärbung verwehrt. "Ich dachte ungefähr sieben Minuten darüber nach, mit einem österreichischen Akzent herumzuspielen", scherzt der Ire. Deutsche Kinobesucher hätten diesen gewagten Versuch freilich sowieso schwer mit dem Original-Gouvernator vergleichen können - denn hierzulande wurde Schwarzenegger im Gegensatz zu Amerika konsequent synchronisiert. Wie sich Farrell an der Seite von Jessica Biel und Kate Beckinsale in "Total Recall" als Arnolds Erbe schlägt, das können Action-Fans ab dem 23. August im Kino begutachten.



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