Kino

Colin Farell will keine "Chaos-Jahre" mehr

"Total Recall"-Star Colin Farell hat die Nase und den Kopf frei - das irische Feierbiest über sein Leben nach Drugs & Rock'n Roll.

Ausgerechnet Colin Farrell hat gegen einen kiffenden, saufenden und pöbelnden Teddybär das Nachsehen: In den Kinocharts musste sich sein "Total Recall" dem ungezogenen "Ted" knapp geschlagen geben. Das wäre dem irischen Feierbiest früher nicht passiert. Als geläuterte Persönlichkeit bezeichnet sich der 36-jährige Farrell, der gegen eine Drogen- und Alkohol-Abhängigkeit ankämpfen musste. Er schwört dabei auf Yoga und die Haltung, das Beste aus seinem Leben machen zu müssen: "Es half mir, von Kokain und Whiskey wegzubleiben", sagt der Schauspieler. "Das Leben verläuft in Kreisen. Ich kann aber nicht sagen, dass es einen bestimmten Tag gab, ab dem ich alles ändern wollte. Ich bin auch kein anderer Mensch geworden."

 

Lieber 'Nice Guy' als der ewige 'Bad Boy'

Trocken zu sein schärft die Sinne, findet Colin Farell: "Ich habe mehr Spaß am Leben. Ich habe mehr Spaß, ein Vater zu sein. Ich habe Spaß an Sachen, bei denen ich mir früher nie vorstellen konnte, dass sie überhaupt Spßs machen könnten. Yoga gehört dazu." Dass die Runderneuerung aus Angst vor dem beruflichen Absturz geschah, weist Farell von sich: "Aus Gesprächen mit Freunden und Kollegen weiß ich, dass es so aussieht, als versuchte ich meine Karriere neu zu starten. Aber so ist es nicht. Ich würde nicht sagen, dass man mich in der Branche ignoriert hätte, aber mein Leben war sieben, acht Jahre lang ein einziges Chaos." Zum neuen Leben des Filmstars Colin Farell gehört jetzt auch eine ganz spezielle Rollenvorbereitung. So übernachtete er während vor dem Dreh von "Total Recall" ganz allein in den Kulissen - mit Räucherstäbchen und grünem Tee.



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