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"Club der roten Bänder": So tickt Hauptdarsteller Tim Oliver Schultz

Mut, Angst, Enttäuschung, Freude - Tim Oliver Schultz zeigt im VOX-Quotenhit "Club der roten Bänder" eine Bandbreite an Emotionen und zieht uns damit in seinen Bann. 

Club der roten Bänder Tim Oliver Schultz
Tim Oliver Schultz als Leo in "Club der roten Bänder" /Vox/Martin Rottenkolber

Tim Oliver Schultz ist ein echter Berliner Jung und hat mit seinen 27 Jahren schon in rund 30 Film- und Serien-Produktionen mitgespielt. Sein TV-Debüt gab er 2001 in einer Episode der ZDF-Serie "Ein starkes Team". Zwischen 2005 und 2006 war er in 13 Folgen der Kinderserie "Schloss Einstein" zu sehen. Es folgten Rollen in "Die Welle", "Die Vampirschwestern 2" und "Alarm für Cobra 11". Neben der Schauspielerei studiert Schultz Produktion an der Deutschen Film und Fernsehakademie in Berlin.

Seit vorletztem Montag (9.11.) schlägt uns der gutaussehende Schauspieler mit seiner Darbietung des krebskranken Leo in "Club der roten Bänder" in seinen Bann. Gleichermaßen stark wie verletzlich porträtiert er den beinamputierten Jugendlichen, der schon seit neun Monaten im Krankenhaus liegt. Eine Rolle, die ihm schon ihm Vorfeld einiges abverlangt hat. Er habe einige Zeit im Krankenhaus, auf Kinderstationen und in der Onkologie, verbracht. Im Interview mit VOX erzählte Tim Oliver Schultz, dass er zur Vorbereitung auch einen Jungen getroffen hat, der an Krebs erkrankte und wie Leo viel Zeit im Krankenhaus verbringen musste. "Was er aus seiner Zeit dort erzählte, war faszinierend. Er sagte, dass es auf eine Art die schönste Zeit in seinem Leben war, obwohl er einige Chemotherapien mitmachen musst", erklärte der Schauspieler gegenüber "stern.de".

Dann hatte der unbekannte Junge vielleicht eine ähnlich verschworene Gemeinschaft gefunden, wie Schultz' Rolle Leo im "Club". Der Zusammenhalt der sechs Jugendlichen und Kinder ist vermutlich das, was zum großen Erfolg der VOX-Serie beiträgt. Das Leid der jungen Menschen wird zwar gezeigt, aber ohne jede Rührseligkeit und stattdessen mit echtem Mitgefühl. Ein Kunststück das den guten Drehbüchern und hervorragenden Darstellern zu verdanken ist. 

 

Auch quotentechnisch läuft's rund

Nicht nur wir sind begeistert von der ersten eigenproduzierten VOX-Serie, sondern auch die Zuschauer. Die ersten beiden Folgen starteten mit sehr guten Einschaltquoten, die sich bei Folge drei und vier gestern Abend noch steigern konnten. Um 20.15 Uhr schalteten 2,53 Millionen Zuschauer ein; bei der zweiten Folge um 21.10 Uhr waren es sogar 2,65 Millionen. In der werberelevanten Gruppe lagen die Marktanteile bei 14 und 14,7 Prozent. Bei solchen hervorragenden Quoten sollte doch eigentlich eine zweite Staffel sicher sein!

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