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Clooney vs. Crowe: Schlammschlacht mit Gedichten beendet

Clooney vs. Crowe: Schlammschlacht mit Gedichten beendet
Clooney vs. Crowe: Schlammschlacht mit Gedichten beendet (Kurt Krieger / Unisversal) Kurt Krieger / Unisversal

George Clooney und Russell Crowe haben ihren heftigen öffentlichen Streit beigelegt - mithilfe von Lyrik.

Um den stets charmanten George Clooney aus der Reserve zu locken, braucht es schon einiges. Geschafft hat das jemand, der für seine rauen Umgangsformen bestens bekannt ist: Russell Crowe. Über Monate fochten die beiden Superstars in aller Öffentlichkeit ihre Fehde aus. Wie das ganze anfing, hat nun George Clooney verraten: "Er hat mich wie ein Stück Sch***e beleidigt, er wollte sich offenbar unbedingt mit mir anlegen", beklagt sich Clooney. "Dabei gab es überhaupt keinen Grund dafür, er hat einfach mal öffentlich erklärt 'George Clooney, Harrison Ford und Robert De Niro machen für Geld wirklich alles!'" Das wollte Clooney so nicht stehen lassen und veröffentlichte folgendes Statement: "Russel Crowe hat vermutlich Recht und ich bin froh, dass er uns das erklärt hat. Denn Bob, Harrison und ich wollten schon zusammen eine Band gründen, aber das wäre auch ein Missbrauch unseres Star-Status gewesen!" Das war natürlich ein wohl gezielter Seitenhieb auf Russell Crowe, der mit seinen beiden Bands "30 Odd Foot of Grunts" und "The Ordinary Fear of God" regelmäßig den beißenden Spott der Musikfans und -Kritiker auf sich zieht.

 

Du Möchtegern-Sinatra!

Doch Russell Crowe wäre nicht Russell Crowe, wenn er daraufhin nicht ausgerastet wäre. "Jetzt ging er so richtig auf mich los", berichtet Clooney. Seine Antwort war: "Wer zur Hölle glaubt der Typ eigentlich dass er ist? Der ist doch nur ein Möchtegern-Frank-Sinatra!" Also habe ich ihm eine Nachricht geschrieben: "Kumpel, die einzigen, die was davon haben, wenn sich zwei berühmte Menschen streiten, sind die Typen vom People Magazine. Was zum Geier ist bloß los mit dir?" Das wirkte offenbar bei Crowe. Denn als Antwort erhielt Clooney ein Versöhnungs-Päckchen: "Er schickte mir eine CD mit seiner Musik und Auszügen aus seinen Gedichten. Dazu schrieb er 'Ich wurde doch nur falsch zitiert.' Und ich sagte mir 'Jaja, schon gut. Was soll's.'" Was Clooney von den Songs und den lyrischen Ergüssen Russel Crowes hält, wollte der Superstar allerdings nicht verraten. Vermutlich wollte er den frisch ausgehandelten Frieden nicht gefährden. Im Zweifelsfall sollen einfach die Filmfans an der Kinokasse den Streit entscheiden. Dort hat Clooney zuletzt mit dem brillanten Weltraum-Drama "Gravity" gepunktet, demnächst ist er als Kunst-Experte in der Weltkriegs-Groteske "Monuments Men - Ungewöhnliche Helden" zu sehen. Russel Crowe kommt nach dem Auftritt als Supermans Vater in "Man of Steel" und dem Polit-Thriller "Broken City" dann in der kontroversen Bibel-Verfilmung "Noah" von Regie-Exzentriker Darren Aronofsky ins Kino…



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