Kino

Christopher Nolan gibt "Justice League" einen Korb

Von Superhelden scheint der "Dark Knight"-Regisseur erstmal die Nase voll zu haben.

Es hatte doch alles so schön geklungen: Christopher Nolan - der Mann, dessen "Batman"-Trilogie Filmgeschichte schrieb - nimmt die Geschicke der "Justice League" in seine bewährten Hände und führt den Zusammenschluss der größten Helden des DC-Universums in immer neue, epische Abenteuer. Mit im Gesamtpaket: Sein treuer Freund und "Dark Knight"-Star Christian Bale, der in seine grandiose Rolle als schwarzer Rächer zurückkehrt. Denn zu den übermenschlichen Mitgliedern der illustren "Justice League" gehören nicht nur Wonder Woman, Green Lantern, Green Arrow und der Flash - auch die beiden Comic-Ikonen Superman und Batman waren Teil des Superhelden-Teams. Und beflügelt durch große Stars, geführt von großen Regisseuren - nicht zuletzt hebt demnächst auch Henry Cavill als Supie in Zack Snyders "Man of Steel" ab - bricht endgültig das goldene Zeitalter der Superhelden-Filme an. Und alle Comic-Fans lebten und guckten glücklich bis ans Ende...

 

Das war alles nur geträumt...

Hier müssen wir leider abbrechen. Denn Warner Präsident Jeff Robinov schüttelte jetzt unsanft alle Träumer wach, indem er verkündete, dass das alles leider, leider nicht stimme. Christopher Nolan macht es nicht, und Christian Bale wird wohl auch nicht mehr die schwarze Maske überstreifen. Und was bleibt dann allen Freunden des phantastischen Genres? Zunächst mal die Hoffnung auf den "Man of Steel". Denn wenn es nach Produzent Chris Roven geht, soll die Superman-Verfilmung "den Ton für die Verfilmung der zukünftigen DC Comics angeben". Ob das etwas Gutes oder Schlechtes ist, werden wir ab 20. Juni beurteilen können - dann hebt Superman nämlich auch in Deutschland ab.



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