Kino

Christopher Lambert zum "Highlander"-Remake

Als Connor MacLeod der ersten Stunde, hat der Star eine klare Meinung zu dem Projekt - und verrät sie auch.

Kultfilme neu zu inszenieren hat ja immer etwas von Russisch Roulette. Nur dass hier fünf Kugeln im Lauf sind - und lediglich eine leere Kammer eine winzige Chance aufs Weiterleben bietet. Wenn man so darüber nachdenkt, wann das bereits hervorragend geklappt hat, stößt man schnell auf... gähnende Leere im Hirn. Und der vagen Hoffnung, dass einen beim intensiven Nachdenken schon noch ein Beispiel einfallen würde. Auf der anderen Seite erinnert man sich sofort an reichlich Versuche, wo das grandios in die Hosen ging. Erstaunlicher Weise schreckt das Regisseure jedoch nicht davon ab, es immer wieder beherzt zu versuchen. So auch beim "Highlander". Zwar wurde dem Original von Regisseur Russell Mulcahy aus dem Jahr 1986 mit Christopher Lambert als unsterblichem Schwertkämpfer mittels unterirdischen Fortsetzungen schon genug Tort angetan - aber irgendwer in Hollywood scheint der Meinung, das Ende des Leidensweges sei noch nicht erreicht.

 

Ein Versuch ist's immer wert - oder?

Überraschender Weise hat Ryan Reynolds schon vor über einem Jahr für die Rolle des Connor MacLeod die Hand gehoben, Juan Carlos Fresnadillo, eigentlich für den Regiestuhl vorgesehen, hat dort mittlerweile schon wieder Platz gemacht - für wen auch immer. Jetzt hat sich auch Christopher "Es kann nur einen geben" Lambert zu Wort gemeldet. Und auch seiner Meinung nach sei ein Remake zumindest "extrem schwierig". Script habe er zwar noch keines zu sehen bekommen - aber er warnt die Verantwortlichen überdeutlich vor einer "exakten Kopie": "Versucht nicht, zu kopieren, was den ersten ausgemacht hat - versucht, den 'Highlander' neu zu erfinden", schlug der Star jetzt am Rande des 53. Monte Carlo TV Festivals vor. Das alte Dilemma: Weicht man komplett von der Vorlage ab, wird es ein ganz neuer Film - hält man sich sklavisch ans Original, wird das ganze Projekt überflüssig. Und was lernt man daraus? Genau: "Es kann nur einen geben!" Aber das haben "Highlander"-Fans bekanntlich schon immer gewusst.



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