Kino

Charlize Theron hat keine Angst vorm Älter werden

In "Snow White" spielt Charlize Theron eine Königin, die mit dem Alterungsprozess wenig souverän umgeht. Im wahren Leben sieht das ganz anders aus.

"Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?" Es ist das berühmteste Zitat aus dem Schneewittchen-Märchen der Gebrüder Grimm. Und wenn nun Charlize Theron in "Snow White & the Huntsman" als böse Königin diese Frage stellt, dann wird auch sie die unvermeidliche Antwort erhalten: Sie sieht zwar klasse aus, aber Kristen Stewarts Schneewittchen ist laut Spiegel noch ein bisschen attraktiver. Der Fluch des Alters. Im echten Leben nimmt Theron das Älterwerden deutlich gelassener als auf der Leinwand. Sie verweigert sich Hollywoods Jugendwahn und konzentriert sich ganz auf ihre Rollen, wie sie jetzt in einem Interview erzählte. "Das Alter beschäftigt mich einfach nicht. Vielleicht liegt das daran, dass ich noch jung bin, aber es ist ziemlich spektakulär, wie es jeden anderen beschäftigt", so die 36-Jährige.

 

Auch Spiegel können irren

Theron ist der Ansicht, dass persönliche Befindlichkeiten und Komplexe nicht zu einer professionellen Berufsauffassung passen: "Wenn ich damit anfinge, meine eigenen Angelegenheiten und Unsicherheiten einzubringen, dann wäre das vermutlich der Tag, an dem ich aufhören sollte. Ich möchte diesen ganzen Mist nicht bei der Sache in die Quere kommen lasen, die ich liebe, nämlich die wahrhaftigste Welt für einen Charakter zu erschaffen." Dass die Oscar-Gewinnerin mit dieser Herangehensweise gut fährt, das steht fest. Für ihre Darstellung in "Snow White and the Huntsman" (seit dem 31. Mai im Kino) wird sie mit Lobeshymnen bedacht und so manch ein Zuschauer fragt sich, ob der Spiegel nicht vielleicht irrt.



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