Kino

Charakterdarsteller Irwin Keyes ist tot

Der renommierte Charakterdarsteller Irwin Keyes ist tot. Keyes, der durch die Sitcom „Die Jeffersons“ bekannt geworden, und später in Filmen wie „Ein (un)möglicher Härtefall“, „Freitag der 13.“ oder „Haus der 1000 Leichen“ zu sehen war, verstarb in Alter von 63 Jahren in Kalifornien an den Folgen von Akromegalie, die durch eine Überproduktion des Wachstumshormons Somatropin hervorgerufen wird. Dabei vergrößern sich gewisse Körperglieder merklich.

Irwin Keyes ist tot
Irwin Keyes ist tot. Foto: Getty Images

Speziell in Erinnerung ist Keyes als asthmatischer Mörder Wheezy Joe im Coen-Brüder-Film „Ein unmöglicher Härtefall“ sowie als George Jeffersons Bodyguard Hugo Mojelewski in „Die Jeffersons“.

In der Realverfilmung „Die Flintstones“ spielte er an der Seite von John Goodman, Halle Berry und Elizabeth Taylor, mit Woody Allen drehte er „Stardust Memories“. Darüber hinaus hatte Keyes Auftritte in Serien wie „Eine schrecklich nette Familie“ und „CSI“.

„Das beste Herz von allen"

„Menschen, die ihn zum ersten Mal sahen, hatten zuerst Angst vor ihm. Wenn sie aber mit ihm sprachen, verliebten sie sich sofort in ihn“, erklärte sein Manager Phil Brock in Anspielung auf die äußerlichen Erscheinungen von Keyes Krankheit. „Er spielte Bösewichte, aber er hatte das beste Herz von allen.“

Keyes hinterlässt seine Frau Tracy Fontaine.

 

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