Kino

Cate Blanchett gibt ihr Regiedebüt

"Hobbit"-Elbe Cate Blanchett will nun ihren eigenen Film drehen.

Nach vielen Jahren vor den Kameras versucht Cate Blanchett nun auch, die Seiten zu wechseln und vom Schauspielfach in die Zunft der Regisseure zu wechseln. Der erste Stoff, den der "Hobbit"-Star in die Kinos bringen will, hat es in sich - denn, obzwar ein vielbeachteter Bestseller, handelt es sich hier um eine Geschichte, die vor allem von Wortgefechten lebt. "The Dinner", geschrieben von dem niederländischen Autor Herman Koch, ist bei uns unter dem Titel "Angerichtet" erschienen, wurde von der Kritik bejubelt und landete auf der Spiegel-Bestsellerliste. Erzählt wird ein Familiendrama, das zwei halbwüchsige Jungen mit einer unerhörten Tat "anrichten". Um die totale Katastrophe zu vermeiden, treffen sich die Eltern, zwei Brüder und ihre Frauen, in einem Spitzenrestaurant. Sie müssen besprechen, wie es mit ihren verkorksten Söhnen weitergehen soll und begeben sich dabei schnell in einen Bereich, der mit Elternliebe nicht mehr zu rechtfertigen ist.

 

Einfallsreichtum gefragt

Im Stil von "Der Gott des Gemetzels" spielt sich die Story in einem einzigen Raum ab und entwickelt sich ansonsten vor dem geistigen Auge des Publikums. Hier ist also das Talent des Regisseurs gefragt, um dem Ganzen in szenischen Bildern Handlung und vor allem Spannung zu verleihen. Bis dieses Projekt soweit ist, sehen wir Cate Blanchett demnächst wieder in ihrer Paraderolle: als spitzohrige Elbe Galadriel im zweiten Teil von "Der Hobbit: Smaugs Einöde", ab 12. Dezember im Kino.



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