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Bundesliga: DFL verkündet große Zusammenarbeit mit Amazon

Die zukünftigen TV-Rechte der Fußball Bundesliga sind teilweise zu Amazon gewandert. Jetzt hat die DFL eine noch größere Zusammenarbeit mit Amazon verkündet.

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Die DFL arbeitet im Bereich der Datensammlung und -aufbereitung mit Amazon zusammen. gettyimages
 

Bundesliga: Die DFl startet Zusammenarbeit mit Amazon Web Services

Vorhersagen, Prognosen und Analysen sind fester Bestandteil des Fußballgeschäfts. Ob nach, vor oder während des Spiels, Kommentatoren und Experten stützen ihre Aussagen zumeist auf gesammelten Daten über Spieler und Mannschaften. Die Datensammlung und –aufbereitung in der ersten Fußball-Bundesliga nimmt mit dem Rückrundenstart ein neues Ausmaß an.

 

Was bedeutet die Zusammenarbeit der DFL und Amazon Web Services?

Wie die DFL heute verkündete, startet am kommenden Woche die Zusammenarbeit mit Amazon: genauer mit Amazon Web Services (AWS). Ziel ist die Verbesserung und der Fortschritt in der Erfassung und Aufbereitung von Spieldaten der 1. Und 2. Bundesliga. Folgende drei Hauptpunkte nennt die DFL dabei in ihrem Statement:

„1. Bereitstellung modernster Echtzeit-Statistiken in der Live- und Highlight-Berichterstattung sowie auf digitalen Plattformen, die noch detailliertere Einblicke in das Spielgeschehen ermöglichen.

2. Umfassende Bereitstellung personalisierter Inhalte auf digitalen Plattformen.

3. Nutzung der AWS-Cloud-Infrastruktur sowie von „Machine Learning“ (ML) und Künstlicher Intelligenz, um allen Zielgruppen jederzeit und auf allen Endgeräten passende Informationen und Inhalte zur Verfügung zu stellen.“

 

Wie sieht die Zukunft des Fußball aus?

Es soll der Weg in eine Zukunft des deutschen Fußballs sein, bei dem Echtzeit-Vorhersagen über die Torerzielung (Expected Goals), potenzielle Torchancen und das taktische Verhalten der Mannschaften analysierbar und verwertbar werden. Das könnte wohl nicht nur die Welt in den Wettbüros verändern.

Zahlen, Zahlen, Zahlen - Fakten, Fakten, Fakten. Fest steht ist, dass sich Zuschauer und Experten zwar an mehr Zaheln und Fakten ergötzen werden können. Damit wird der Druck auf Spieler und Trainer nicht weniger. Wer von diesen technischen Möglichkeiten - ob Trainer, Spieler, Kommentatoren oder Fans - am meisten profitiert, wird noch zu sehen sein. Fest steht, dass es den Videobeweis dieser Tage wohl auch nicht (un)berechenbarer macht. 

 


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