Kino

Bryan Singer ganz heiß auf "Man of Steel"

Dass nicht er, sondern Zack Snyder demnächst Superman zurück in die Luft werfen darf, scheint den Regisseur nicht zu verbittern. Jedenfalls jetzt nicht mehr...

Die meisten Mutanten konnte Bryan Singer ja bisher zum Erfolg führen: Seine "X-Men", die er im Jahr 2000 erstmals auf die Leinwand brachte, werden in "Days of Future Past" ein Comeback feiern. Und auch sein Fantasy-Spektakel "Jack and the Giants", das hierzulande am 14. März anläuft, macht soweit einen unterhaltsamen Eindruck. Nur eine Legende hat ihm bislang Schwierigkeiten bereitet: Superman - die Ikone unter den Superhelden, dem er 2006 mit "Superman Returns" ein filmisches Denkmal setzten wollte - und sich prompt verhob. Zwar nicht katastrophal, aber doch so, dass Warner Bros. beschloss, keinen zweiten Teil ins Kino zu bringen und mittlerweile das ganze Thema doch lieber Zack Snyder anvertraute, dessen "Man of Steel" sich am 20. Juni in die Lüfte erheben wird.

 

Mit Abstand ab besten

Für einen so erfolgsverwöhnten Filmemacher sind Fehlschläge natürlich immer neuralgische Punkte. Dennoch scheint Bryan Singer damit seinen Frieden geschlossen zu haben. Zumindest behauptete er das jetzt vor der Presse: "Vor ein paar Jahren hätte sich das alles für mich noch seltsam angefühlt, da wäre es noch schräg gewesen", gestand der Star jetzt im Interview. Aber das scheint vorbei: "Jetzt ist so viel Abstand dazwischen, dass ich tatsächlich schon ziemlich heiß darauf bin, ihn zu sehen. Jetzt freue ich mich einfach darauf." Und die Arbeit seines Kreativ-Konkurrenten? Findet er toll. Sagt er zumindest: "Ich liebe den Trailer. Ich finde Zack Snyder ist unglaublich talentiert." Jetzt muss sich nur noch das Publikum dieser Meinung anschließen.



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