Kino

Bruce Willis glaubte nicht an "Stirb Langsam"-Erfolg

Über 25 Jahre in der Kultrolle des John McClane - Bruce Willis selbst hätte am allerwenigsten damit gerechnet und gerne einen Killer am Leben gelassen

"Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" dominiert die US-Kinocharts und muss sich in Deutschland nur Til Schweigers romantischer Komödie "Kokowääh 2" geschlagen geben. Wer hätte gedacht, dass sich die "Die Hard"-Saga um den wenig zimperlichen Cop John McClane als so unverwüstlich erweist? Bruce Willis jedenfalls nicht, obwohl er die Figur seit 1988 in nunmehr fünf Filmen gemartert hat. Gegenüber 'USA Today' scherzte er, dass er keinerlei Langzeitpotential in "Stirb langsam" gesehen hatte. "Habe ich damals vermutet, dass ich in 25 Jahren immer noch diese Filme machen würde?" meinte Willis, "Ihr solltet mal den Präsidenten der Vereinigten Staaten anrufen und ihn fragen, was heute in 25 Jahren so los ist." Und fügte hinzu: "Kein Mensch kann vorhersagen, was ein Hit wird."

 

"Wir hätten ihn nicht umbringen sollen"

Bruce Willis betonte auch, dass er mit Wehmut auf das Ende des ersten "Die Hard"-Teils blickt. Denn da flog der irre Schurke Hans Gruber, von Alan Rickman gespielt, in hohem Bogen vom Hochhaus. "Wir hätten nicht umbringen sollen", bedauert Willis, "er war der beste Bösewicht, den ich in meinem ganzen Leben gesehen habe." Im aktuellen Teil "Stirb langsam - Ein guter Tag zum Sterben" reist John McClane nach Russland, um seinem Sohn Jack (Jai Courtney) gegen Terroristen beizustehen. Diese Schurken machen ihre Sache auch nicht schlecht.



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