Kino

Brett Ratner verfilmt "Winnie the Pooh"-Story

"Finding Winnie" erzählt die Geschichte hinter dem Bilderbuch-Bären. "Rush Hour"-Macher Brett Ratner bringt sie ins Kino.

Brett Ratner verfilmt "Winnie the Pooh"-Story
Brett Ratner verfilmt "Winnie the Pooh"-Story (OriginPictures) Foto: OriginPictures

Jedes Kind kennt die Geschichte von "Winnie the Pooh" und seinem Freund Christopher Robin. Die Inspiration dafür lieferte ein richtiger Bär, dessen Geschichte nun von Brett Ratner ("Rush Hour 1-3") erzählt wird. Für seine Filmproduktionsfirma RatPac erwarb Ratner die Rechte am Bilderbuch "Finding Winnie". Autorin ist Lindsay Mattick, Urenkelin von Harry Colebourn, einst Herrchen der richtigen Winnie. Es war tatsächlich eine Bärin, die Vorbild für den späteren Winnie the Pooh wurde. In ihrem Buch beschreibt Mattick, wie Colebourn in Ontario für zwanzig Dollar ein verwaistes Bärenjunges erwarb und es mit nach Europa nahm. Dort diente er als Leutnant im Ersten Weltkrieg. Der Soldat zog das Tier groß und nannte es Winnie nach seiner Heimatstadt Winnipeg. Winnie wurde zum inoffiziellen Maskottchen seines Regimentes in England.

 

Vom echten Bären zum Teddy und von dort zum Kinderkult

Während seiner Dienstzeit in Frankreich überließ Harry Colebourn die Bärin dem Londoner Zoo, dem er das Tier später auch schenkte. Der Schriftsteller Alan Alexander Milne erschuf die Figur "Winnie the Pooh", nachdem sein Sohn Christopher Robin seinen Teddy nach dem Bären benannte, den die beiden so oft im Zoo besuchten. 2004 wurde diese Geschichte bereits als TV-Movie "A Bear namend Winnie" produziert, mit Michael Fassbender ("Prometheus") in der Rolle des bärenfreundlichen Leutnants. Ob Brett Ratner "Finding Winnie" nur produziert oder auch selbst inszeniert, ist noch offen. Sein nächstes Regieprojekt ist die schon seit Jahren angekündigte Action-Comedy Beverly Hills Cop 4.



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