Brenda Fricker verstorben: Die Oscarpreisträgerin war in „Kevin allein in New York“ als Tauben-Lady zu sehen
Mit ihrer Rolle als Tauben-Lady wurde sie für Millionen unvergesslich. Nun ist Oscarpreisträgerin Brenda Fricker im Alter von 81 Jahren gestorben.

Filmfans auf der ganzen Welt trauern um Brenda Fricker. Die irische Schauspielerin, die für ihre Rolle in „Mein linker Fuß“ einen Oscar gewann und später als Tauben-Lady in „Kevin allein in New York“ Kultstatus erreichte, ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Ihr Tod wurde von ihrem Agenten bestätigt. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer bleibt Fricker bis heute eng mit einer der emotionalsten Figuren der „Kevin“-Filme verbunden.
Oscar-Gewinn machte Brenda Fricker zur Filmgeschichte
Internationalen Ruhm erlangte die Schauspielerin Ende der 1980er-Jahre mit dem Drama „Mein linker Fuß“. Darin verkörperte sie die Mutter des von Daniel Day-Lewis gespielten Christy Brown. Für ihre Leistung wurde Fricker mit dem Oscar als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet.
Damit schrieb sie Geschichte: Sie war die erste irische Schauspielerin überhaupt, die den begehrten Filmpreis gewann. Der Erfolg verschaffte ihr weltweite Aufmerksamkeit und öffnete ihr die Türen zu zahlreichen weiteren Film- und Fernsehproduktionen.
Als Tauben-Lady erreichte sie Millionen Fans
Nur wenige Jahre nach ihrem Oscar-Triumph folgte die Rolle, die sie für viele Fans bis heute unvergesslich macht. In „Kevin allein in New York“ spielte Fricker die geheimnisvolle Tauben-Lady aus dem Central Park.
Zunächst wirkt die Figur auf Kevin bedrohlich, entwickelt sich im Laufe des Films jedoch zu einer seiner wichtigsten Vertrauten. Die warmherzige Geschichte zwischen Kevin und der einsamen Frau zählt bis heute zu den emotionalsten Momenten des Weihnachtsklassikers und machte Fricker auch einem jungen Publikum weltweit bekannt.
Agent nimmt emotional Abschied
Nach Angaben ihres Agenten war die Schauspielerin zuletzt gesundheitlich angeschlagen. In einem Statement würdigte er Fricker mit bewegenden Worten. „Wir werden nie wieder jemanden wie sie erleben, und die Welt ist ohne sie um einiges ärmer.“
Bevor Brenda Fricker als Schauspielerin bekannt wurde, arbeitete sie übrigens zunächst als Journalistin. Später wechselte sie ins Fernsehgeschäft und war unter anderem in britischen Serien wie „Coronation Street“ und „Casualty“ zu sehen. Mit ihrem Tod verliert die Filmwelt eine Schauspielerin, die sowohl Oscar-Geschichte schrieb als auch mit einer einzigen Rolle Generationen von Weihnachtsfilm-Fans berührte.






