Kino

Bradley Cooper als Rocket Raccoon

Zu kleine Rollen gibt es nicht für große Stars. Die neue von Bradley Cooper ist aber wirklich ziemlich klein.

Die größten Stars übernehmen manchmal die kleinsten Rollen. So auch Bradley Cooper ("Hangover"). Der Star, der mit "Silver Linings" nur knapp an einem Oscar vorbeischrammte, ist für eine Rolle in den "Guardians of the Galaxy" vorgesehen. Darin wird er helfen, einen ziemlich ungewöhnlichen Superhelden-Wächter überzeugend auf die Leinwand zu hieven: Rocket Raccoon. Schnell, agil, klug, Raumschiffkapitän, dazu ein exzellenter Stratege und sicherer Schütze mit Hang zu überschweren Waffen - und einer Schulterhöhe von etwa 120 Zentimetern. Denn Raccoon ist nicht nur sein Nachname, sondern im Großen und Ganzen auch seine Species-Beschreibung. Außerirdisch zwar - aber letzten Endes doch ein Waschbär. Das engt natürlich die mögliche mimische Entfaltung in der Rolle stark ein. Schließlich entsteht das Äußere von Rocket Raccoon weitestgehend im Computer. Doch bei der Stimme kommt Bradley Cooper in Spiel. Und das erinnert dann stark an? Richtig: Vin Diesels Beitrag zu den "Guardians of the Galaxy". Der hatte bei den Wächtern vor wenigen Tagen offiziell als Baumwesen Groot angeheuert. Allerdings ist noch nicht ganz klar, ob sich auch seine Mitwirkung auf die richtige Stimmlage erschöpfen wird.

 

Die Stimme zählt

Er selbst ist nämlich nach wie vor davon überzeugt, dem hölzernen Helden mittels Motion Capture auch als Schauspieler seinen Stempel aufdrücken zu können. Das wäre auch zu wünschen: Groot selbst ist zwar ein dicker Kumpel von Rocket Raccoon, erweist sich im Comic jedoch als äußerst einsilbig. Und es gibt schließlich nur eine ziemlich begrenzte Anzahl von Variationen seines Lieblingssatzes - und eigentlich auch seines einzigen - "I am Groot".



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