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Brad Pitt darf immer noch nicht nach China einreisen

Mit seiner Nachricht im chinesischen "Twitter"-Pendant "Sina Weibo" hat Brad Pitt für jede Menge Aufregung gesorgt. Dort verriet er, dass er vorhabe nach China zu kommen – und das, obwohl ihm seit 1997 ein strenges Einreiseverbot auferlegt ist.

Grund hierfür ist seine Rolle in "Sieben Jahre in Tibet". "Es ist wahr. Ja, ich komme…", mit dieser kurzen Nachricht hat Brad Pitt (49) ein ganzes Land in Aufruhr versetzt. Seine Ankündigung, nach China einzureisen, stieß bei Fans auf große Begeisterung – die chinesische Regierung jedoch hört so etwas gar nicht gern. Kurz nachdem die Nachricht des Hollywood-Stars online ging, war sie auch schon wieder verschwunden, wie "hollywoodreporter.com" berichtet.

Hintergrund ist die Tatsache, dass für Brad Pitt ein generelles Einreiseverbot für die Volksrepublik China gilt – und das reicht schon lange zurück. Seit der Schauspieler 1997 in dem Film "Sieben Jahre in Tibet" die Rolle des Heinrich Harrer spielte, darf sich Brad Pitt nicht mehr im Land der Mitte blicken lassen. Dieses Schicksal traf auch Pitts Schauspielkollegen David Thewlis (49) und Regisseur Jean-Jacques Annaud (69). Angeblich werde China in "Sieben Jahre in Tibet" unvorteilhaft dargestellt, behauptete damals die Regierung des Landes.

Daher ist es kaum verwunderlich, dass man in China zu solch drastischen Maßnahmen greift, wenn Brad Pitt lediglich ankündigt, das Land zu besuchen. Doch bevor seine Nachricht bei "Sina Weibo" gelöscht wurde, erhielt sie ganze 8.000 Kommentare, wurde 20.000 Mal geteilt und brachte dem Schauspieler innerhalb von zwei Stunden mehr als 73.000 virtuelle Fans ein. Mit denen kann er allerdings nicht mehr in Kontakt treten. Denn wie "hollywoodreporter.com" weiter schreibt, sei Brad Pitts Account inzwischen ebenfalls gelöscht worden.


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