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Brad Pitt: "Angie ist knallhart"

Kein Scherz: Im Gespräch mit TV Movie verrät Superstar Brad Pitt, warum er Angelina Jolie endlich geheiratet hat – und wann seine Ehefrau unerbittlich werden kann

Brad Pitt: "Angie ist knallhart"
Brad Pitt mit Schnauzer

Sagen wir mal so: Sein Schnurrbart ist gewöhnungsbedürftig. Aber was solls. Cool sieht Brad Pitt ("World War Z") auch mit 50 noch aus. Schon als er das Tribeca Grill Restaurant in New York betritt, sieht der seit August mit Angelina Jolie (39) verheiratete Superstar extrem relaxed aus. Zwar wollten wir eigentlich nur über seinen neuen Film "Herz aus Stahl" sprechen, aber dann erzählt er uns ohne Umschweife zum ersten Mal, wie er sich als Ehemann fühlt.

Mr. Pitt, auf Ihre Hochzeit haben Sie uns ja ganz schön lange warten lassen –  herzlichen Glückwunsch! Hat sich in Ihrem Leben jetzt etwas verändert?

Brad Pitt: Ja, erstaunlicherweise bekam die Zeremonie eine größere Bedeutung, als ich geahnt hatte.

Mit Auswirkungen auf Ihre Beziehung zu Angelina?

Genau. Zu meiner Überraschung sind unsere Bindung und Hingabe dadurch noch tiefgründiger geworden.

Was hatten Sie denn erwartet?

Ach, eigentlich wollten wir doch nur wegen der Kinder heiraten. Die hatten uns gefragt, und wir dachten, das könnte ein schönes Familienereignis werden. Was es dann ja auch wurde!

Ihr Zusammenleben ist ja nicht immer leicht. Während Sie "Herz aus Stahl"  gedreht haben, saß Angelina an ihrem Kriegsfilm "Unbroken" (Kinostart: 22.1.2015; d. Red.). Bleibt da Zeit füreinander?

Das war eine Ausnahme, weil wir unsere Terminpläne durcheinandergebracht hatten. Normalerweise arbeiten wir nie zur selben Zeit. Aber wir haben die Situation für eine besondere Erfahrung genutzt.

Welche?

Beide Filme spielen während des Zweiten Weltkriegs. Ihrer im Pazifik, meiner in Europa. Um in die damalige Zeit einzutauchen, haben wir uns ausschließlich Briefe geschrieben.

Keine Mails? Kein Skype?

Nur handgeschriebene Briefe. Man kommuniziert anders, wenn man so lange auf Antwort warten muss. Sehr lehrreich!

Und wo waren Ihre Kinder?

Wir haben halbe-halbe gemacht. Das möchte ich aber nicht noch mal erleben! Eine Familie mit sechs Kindern funktioniert einfach besser, wenn einer von beiden sich gar nicht um die Arbeit kümmern muss.

Ihre Kinder sind viel unterwegs. War das in Ihrer Jugend auch so?

Ganz im Gegenteil. Ich war 24 oder 25, als ich zum ersten Mal im Flugzeug saß. Keine Ahnung, wohin es ging. Es war so aufregend, dass ich alles nur sehr verschwommen mitbekam (lacht).

Und heute…

…reisen wir sehr viel mit den Kindern. Wir wollen ihnen so früh wie möglich die Welt zeigen, damit sie verschiedene Kulturen kennenlernen und andere Menschen verstehen lernen.

Lernen Ihre Kinder auch andere Sprachen?

Ja, sie sprechen alle Französisch. In Südfrankreich haben wir ja ein Haus.

Wie ist Ihr Französisch?

Ziemlich gut, und ich will unbedingt mehr lernen. Außerdem muss ich in meinem nächsten Film sehr viel Französisch sprechen. Autor und Regisseur bestehen darauf.

Sie sprechen von dem Liebesdrama "By the Sea" (Kinostart: noch offen; d. Red.).

Und Autor und Regisseur……ist beides meine Frau (lacht).

Wie ist Angie als Boss?

Knallhart (lacht)! Man kann es einfach nicht anders sagen. Aber sie weiß, was sie tut. Und sie ist sehr gut darin.

Sie sind fast 12 Jahre älter als Ihre Frau. Fühlen Sie sich lebensweiser?

Nein. Was die Reife betrifft, liegen wir nah beieinander. Außerdem beträgt unser Altersunterschied nur elfeinhalb Jahre!

INTERVIEW: Helen Höhne



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