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Boykottaufruf gegen "Mulan" bei Disney: Das ist der Grund!

Auch nach seiner Veröffentlichung spaltet die Realverfilmung von „Mulan“ die Gemüter. Nun wurden erneut Boykott-Aufrufe laut. Das ist der Grund.

Mulan bei Disney+
"Mulan" steht erneut in der Kritik Disney

Bereits vor Release sorgte die Neuverfilmung von „Mulan“ für einiges Aufsehen. Grund dafür war die Hauptdarstellerin: Liu Yifei hatte ihr Verständnis gegenüber der Polizei von Hong Kong geäußert, die bereits seit einiger Zeit gegen Demonstranten vorgehen.

Nun gibt es den nächsten politischen Aufschrei. Denn im Abspann des inzwischen bei Disney+ gestarteten Films bedanken sich Disney und die Macher bei den Sicherheitsbehörden von Turpan. Dieses Gebiet gehört zum west-chinesischen Xinjiang – und ist vor allem dadurch bekannt, dass hier ethnische Minderheiten schikaniert werden. Laut einigen Menschenrechtsaktivisten werden hier beispielsweise die muslimischen Uiguren seit Jahren in Umerziehungslager gesteckt und bedroht, und das eben von der Polizei.

So ruft beispielsweise der Anthropologe und Xinjiang-Experte Addrian Zenz zum Boykott auf. Turpan sei die erste Region, in der diese Umerziehungsmaßnahmen dokumentiert wurde:

Eine Stellungnahme seitens Disney steht bisher noch aus.

 


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