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Boris Becker: Gesundheitsschock - jetzt spricht er Klartext

Boris Becker
Im Interview mit Günther Jauch sprach Boris Becker ganz offen über sein Privatleben. / Getty Images

Am Sonntag war Boris Becker im RTL-Jahresrückblick „2017! Menschen, Bilder, Emotionen“ dabei – und sprach offen über sein Leben, seine Insolvenz und Gesundheit.

 

"An meinem 50. habe ich feuchte Augen bekommen"

Vor kurzem hat Boris Becker seinen 50. Geburtstag gefeiert – keine einfache Angelegenheit, wie er Moderator Günther Jauch verriet: „Es hat verdammt nochmal weh getan. An dem Abend am Geburtstag habe ich feuchte Augen bekommen, einfach was in meinem Leben schon passiert ist. Hätte mir jemand gesagt, dass ich Wimbledon gewinnen würde, die Nummer eins der Welt werde, dem hätte ich gesagt, er würde spinnen.“

 

Ein neues Sprunggelenk für Boris Becker

 

Ich möchte mich ganz herzlich bei Prof.Dr. Valderrabano und Frau Knajbl bedanken!!! Ich habe ein (fast)neues Sprunggelenk...

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Im Sommer hatte die Tennis-Legende mit Problemen am Fuß zu kämpfen – doch nach einer Operation geht es ihm wieder gut, wie er im RTL-Interview erklärte: „Natürlich hat das seinen Preis. Ist es gesund, Wimbledon schon mit 17 Jahren zu gewinnen? Immer über 5 Sätze gehen zu wollen? Ich spiele bis zum Schluss. Es sind Schmerzen, aber wir haben viele gute Ärzte. Mein Arzt in der Schweiz hat mir ein neues Sprunggelenk geschenkt. Der sagte: Ich soll altersgerechten Sport machen. Ich tue jetzt nichts mehr, was ich nicht tun sollte.“

 

So offen spricht Boris Becker über sein Insolvenzverfahren

Auch über sein aktuelles Insolvenzverfahren hat Boris Becker ganz offen gesprochen: „Das ist ein Verfahren, das ist in England nach einem Jahr abgeschlossen. Ich bemühe mich nach bestem Gewissen, dem Gläubiger, das ist die Bank, die Schulden zu zahlen. Aber wir streiten uns um die Zinsen. Sie wollen Zinsen im hohen zweistelligen Bereich, ich nicht, weil es anders ausgemacht war. Meiner Firma geht’s gut, ich bin sehr beschäftigt. Die Marke Boris Becker lebt. Die Privatperson hat ein Verfahren am Hals. Ich könnte mich vom Arzt krankschreiben lassen, aber ich will diese Rechnung bezahlen. Das ist mein Bestreben. Ich habe sechs Monate rum, die nächsten sechs Monate kriege ich auch noch vorbei. Ich bemühe mich, aber die andere Seite muss natürlich mitspielen, denn die Uhr läuft für mich.“

 

"Irgendwann ist es zu viel"

 

Boy/man...#papa ( pic taken with #gabo )

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Das Leben als öffentliche Person sei nicht immer leicht, betont der Kultsportler im Jahresrückblick: „Gerade in Deutschland bin so etwas wie ein Nationaleigentum. Jeder meint mich zu kennen. Wenn ich an einem Flughafen ankomme, kommen wildfremde Menschen zu mir und fangen an, mit mir zu sprechen: Dann frage ich sie: ‚Kennen wir uns?‘ – ‚Nein, aber ich kenne Sie aus dem Fernsehen.‘ Irgendwann ist es zu viel.“

Schön, dass es für Boris Becker langsam aber sicher wieder bergauf geht – wir wünschen ihm nur das Beste!

 


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