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"Borat"-Darsteller Sacha Baron Cohen: Jetzt sind die Trump-Anhänger dran

Dass er Amerika auf fiese Weise den Spiegel vorhält, hat der Comedian Sacha Baron Cohen mehrfach bewiesen. Nun nimmt er sich die Rechtsradikalen vor.

Sacha Baron Cohen doch nicht als Freddie Mercury
Sacha baron Cohen nimmt sich nun Trump-Anhänger zur Brust Getty

Mit Ali G, Borat und Brüno hat Sacha Baron Cohen immer wieder Kultfiguren geschaffen. Gerade die beiden letzteren Figuren haben in ihren Filmen denjenigen, die ohne es zu wissen in einen Kinofilm gestolpert sind, radikal mit ihren Vorurteilen konfrontiert.

Da ist es nur logisch, welche Gruppe sich Cohen als nächstes vornimmt. In Amerika gibt es schließlich immer mehr politisch extreme Randgruppen. Eine davon ist „Washington State Three Percenters“, eine äußerst weit rechts stehende Gruppierung, die teilweise als Bürgerwehr auf- und vor allem für Waffengebrauch eintritt.

Cohen schlich sich auf eine ihrer Veranstaltungen – und zwar als Country-Sänger. Auf der Bühne gab er ein Lied zum Besten, welches jedes rassistisches Klischee, welches gerade so vorherrscht, bedient, zum Beispiel die Bezeichnung von Corona als „Wuhan-Virus“ – ein Begriff, denn Präsident Donald Trump gerne abwertend gegenüber dem Ursprungsland der Pandemie benutzt. Außerdem könne man ja direkt Ex-Präsident Obama damit infizieren:

Bezeichnend ist, dass die Anwesenden mehr jubeln als zu hinterfragen, was da eigentlich gesungen wird. Ganze acht Minuten geht die Aufnahme des Auftritts. Doch damit nicht genug: Angeblich soll Cohen nach dem Auftritt in einer weiteren Verkleidung die Leute zum Lieb befragt haben. Es wird aktuell angenommen, dass dies Stoff für seine Show „Who is America“ ist, deren zweite Staffel noch nicht bestätigt wurde. Sonst war es bisher sehr ruhig um den Briten geworden, nachdem er die Rolle des Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody" ablehnte.

 


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