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Borat 3: Sacha Baron Cohen will keinen weiteren Borat-Film machen | 'Zu gefährlich'

Der britische Schauspieler Sacha Baron Cohen alias Borat Sagdiyev hat bekannt gegeben, dass es keine Fortsetzung geben wird. Es ist zu gefährlich.

Borat 3: Sacha Baron Cohen will keinen weiteren Borat-Film machen: 'Zu gefährlich'
Sacha Baron Cohen: "Kein Borat 3" . Foto: Imago Images / Montage: TV Movie Online

Im Oktober 2020 erschien nach 14 Jahren Wartezeit endlich die Fortsetzung von „Borat“. „Borat Anschluss Moviefilm“ nahm die Zuschauer mit auf eine Reise durch das zerrüttete Trump-Amerika. Ziemlich lustig, hart an der Grenze und teilweise auch gefährlich, wie „Borat“-Darsteller Sacha Baron Cohen danach bekannt gab.

Nun mindert der Schauspieler auch Hoffnungen auf einen möglichen dritten „Borat“-Film. Der Grund: "Es wurde zu gefährlich", so der Komiker in einem Interview mit Entertainment Weekly.

„Es gab ein paar Situationen, in denen ich eine kugelsichere Weste anziehen musste, um eine Szene zu drehen, und das will man nicht allzu oft in seinem Leben machen müssen. Ich hatte ziemliches Glück, dass ich da heil rauskam. Also nein, ich werde das nicht noch einmal machen. Ich bleibe bei den gescripteten Sachen“, so der Schauspieler.

 

Borat: Zwischen Fiktion und Realität

Tatsächlich waren einige Szenen – besonders die bei einem Auftritt vor Trump-Anhängern – keine leichte Kost für Cohen: "Man kann körperlich angegriffen werden. Man kann sogar erschossen werden.

Sacha Baron Cohen erklärte auch, wie er die Figur des Journalisten aus Kasachstan spielt: „Ich habe nie innerlich über meinen Charakter nachgedacht, und das ist eine Sache, über die ich noch nie gesprochen habe, nämlich, dass ich mir mental Notizen über Dinge mache, die für den Film nützlich halte.“

Cohen weiter: „Wie ein guter Pokerspieler darf man seinen Gegnern nie verraten, dass das, was sie gesagt haben, bedeutsam oder in irgendeiner Weise schockierend ist. Sonst werden sie sich nicht genug wohlfühlen, um noch etwas zu verraten. Es ist schwer für mich, über den Prozess zu sprechen, weil ich noch nie darüber gesprochen habe. Es gab zwei Dinge, die vor sich gingen. Es gibt den äußeren Eindruck für die Leute um mich herum und dann gibt es das, was in meinem Kopf vor sich geht."

 

Borat 2: Gelöschte Szenen

Wie viele Filme verfügt auch „Borat Anschluss Moviefilm“ über ein Repertoire an gelöschten Szenen. Diese sind allerdings um einiges krasser, als sie es jetzt zum Beispiel bei dem neuen „James Bond“-Film wären. So stand der fiktive kasachische Journalist Borat (Sacha Baron Cohen) bei einer Veranstaltung eingeschworener Waffenfans und Republikaner auf der Bühne, um die Menge mit seinem eigens geschriebenen Patrioten-Song zum Mitsingen zu animieren.

Was im Film nicht zu sehen ist: Viele der Teilnehmer hatten Waffen dabei, und Cohen alias Borat flog trotz seiner Verkleidung als Hinterwäldler während seines Auftritts auf. Cohen hatte das Sicherheitspersonal der Veranstaltung allerdings selbst bereitgestellt, sodass er sich mithilfe der Security vor der wütenden Meute retten konnte. Hinzu kommt, dass Cohen unter seinem Kostüm auch eine kugelsichere Weste trug. In einem Twitter-Post wird deutlich wie gefährlich die Situation für den britischen Schauspieler wirklich war.

Bereits 2006 hatte Baron Cohen Berichten zufolge gesagt, dass er Borat nicht wieder spielen würde. Doch die Wahl von Donald Trump hat ihn dazu bewogen, wieder in die Rolle des Reporters zu schlüpfen. "Borat ist effektiv, weil er im Grunde 20 Prozent extremer ist als Trump", erklärt Baron Cohen gegenüber EW

"Er ist 20 Prozent frauenfeindlicher. Er hat 20 Prozent mehr Unterstützer von weißen Rassisten und ist 20 Prozent begeisterter davon, Kinder einzusperren. Ich meine, vielleicht ist das einzige, wovon Borat weniger begeistert ist als Trump, dass er Frauen für Sex bezahlen muss."

 


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