Kino

Blauer Daniel Craig überzeugt Sam Mendes

Auf sein gepflegtes Bierchen will der 007-Star einfach nicht verzichten. Und das hat auch was Gutes...

Blauer Daniel Craig überzeugt Sam Mendes
Blauer Daniel Craig überzeugt Sam Mendes (Kurt Krieger) Kurt Krieger

Daniel Craig ist ja nicht erst eine Star, seit er die Rolle des James Bond angeboten bekommen hat. Schließlich ist er schon vorher in namhaften Filmen wie "München" oder "Layer Cake" durch sein Können überzeugt - und hat dabei sogar etliche Schaupiel-Preise abgeräumt. Doch spätestens seit er 007 verkörpert, kennt der Rummel um den 44-jährigen keine Grenzen. Doch eines will sich Craig durch den Ruhm offenbar nicht nehmen lassen. Sein gepflegtes Bierchen in der Stammkneipe. "Ich gehe immer noch in den örtlichen Pub", behauptete der Brite neulich gegenüber der Presse. "Das Stadtzentrum ist Freitag Nachts für mich vielleicht nicht der ideale Ort, um ein ruhiges Bierchen zu trinken - aber zu Hause gehe ich immer noch auf ein Gläschen." Ja, jetzt vielleicht wieder. Aber was gab es damals für einen Aufschrei, als seine äußerst physische Interpretation des Superagenten das Empire polarisierte. Vielen Engländern war die robuste Darstellung des Secret-Service-Man bei weitem nicht ikonenhaft und elegant genug - was sie auch lautstark äußerten. Gut, alles Drohgebärden von gestern - mittlerweile hat sich die öffentliche Meinung ja dahingehend stabilisiert, dass Craig das Beste war, was James Bond überhaupt zustoßen konnte.

 

Totgequatschter Sam Mendes

Übrigens unter Umständen auch Daniel Craigs Hang zu gepflegten Bierchen. Von diesen hatte er nach eigenen Angaben schon etliche intus, als er auf einer Party Sam Mendes über den Weg torkelte. Der Regisseur von "Skyfall" war damals noch ganz weit weg davon, sich bei einem Bond-Film aufs Regie-Stühlchen zu setzen. Aber Craig - sowohl Fan von Mendes als auch prächtig angeschiggert - begann, Überzeugungsarbeit zu leisten. "Er trinkt nicht, war also nüchtern - aber ich eben nicht. Also habe ich ihm das Hirn aus dem Schädel gequatscht über den nächsten Film und über die Dinge, dir wir an Bondfilmen lieben. Ich habe ihm quasi den Job angeboten - was ja wiederum überhaupt nicht mein Job war." Ob das eine gute oder schlechte Idee war, wird das Publikum am 1. Oktober beurteilen könne, wenn "Skyfall" in die Kinos kommt.



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