Kino

Bilbo Beutlin bereitete Peter Jackson schlaflose Nächte

Bis die Verpflichtung von Martin Freeman als Bilbo Beutlin unter Dach und Fach war, hatte "Hobbit"-Macher Peter Jackson unruhige Nächte durchlebt.

Peter Jackson saß eine Zeit lang richtig auf Kohlen, ehe der Macher der "Herr der Ringe"-Trilogie sich wieder voll und ganz auf den Dreh von "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" konzentrieren konnte. Warum der ganze Stress? Nun, Jackson wollte unbedingt Martin Freeman für die Rolle des Bilbo Beutlin besetzen. Als der Neuseeländer jedoch erfuhr, dass Freeman bereits als Dr. Watson in der TV-Serie "Sherlock" zugesagt hatte, begann er zu verzweifeln. In seiner Not bot Jackson seinem Wunschkandidaten sogar an, die Dreharbeiten etwas zu verschieben, um das Arbeitspensum seines Stars zu entlasten. Die Tage der Ungewissheit, ob Freeman letztendlich als Bilbo Beutlin in "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" mitwirken würde oder nicht, trieben Jackson tiefe Sorgenfalten auf die Stirn und steigerten seine Besorgnis ins Bodenlose.

 

Freemans Talent für komödiantische Rollen

"Wir hatten ein großes Problem", erinnert sich Peter Jackson ungern an die Situation und schildert weiter:" Ich geriet wirklich in Panik. Ich hatte schlaflose Nächte. Es waren noch ungefähr sechs Wochen bis zum Drehstart. Wir hatten keinen Ersatz in der Hinterhand. Ich quälte mich selbst, indem ich um vier Uhr morgens 'Sherlock' auf einem iPad schaute." Jackson und seine Mitstreiter spielten ein riskantes Spiel: "Martin war der einzige, den wir für diese Rolle wollten. Das war sogar bevor wir Martin zum ersten Mal trafen. Wir kannten ihn von 'The Office' und 'Per Anhalter durch die Galaxis' und fühlten, dass er die Qualitäten hat, die perfekt zu Bilbo passten. Die spießige, unterdrückte englische Qualität. Er ist ein dramatischer Darsteller, kein Komiker, aber er hat ein Talent für Komödie. Ab 14. Dezember kann sich jeder davon im Kino überzeugen, wenn Martin Freeman es in "Der Hobbit: Eine unerwartete Reise" mit dem einen Ring zu tun bekommt. Zwei weitere Teile folgen 2013 und 2014.



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