Fernsehen

Big Brother 2020: Cedric ist der Sieger der Corona-Staffel

Nach 100 Tagen fand die Mutter der Reality-Shows in Deutschland Cedric (26) als neuen Sieger.

Cedric
Cedric hat "Big Brother 2020" gewonnen. Foto: Sat.1

Als eines der letzten Refugien vor dem Corona-Virus weltweit landete das „Big Brother 2020“-(Glas)Haus international in den Schlagzeilen. Besonders, nachdem Moderator Jochen Schropp (41) die von der Außenwelt abgeschirmten Bewohner gemeinsam mit einem Arzt über die neuen Lebensbedingungen außerhalb des Fernsehgeländes in Köln-Hürth aufgeklärt hatte.

Den Quoten der Jubiläumsstaffel, 20 Jahre nach dem Einzug Zlatko Trpkovski (44) in den ersten deutschen „Big Brother“-Container, half das nicht. Auch nicht, dass Sat.1 seine Neuauflage erstmals quasi interaktiv gestaltete.

Zwar reichte der Plan des Senders, die Bewohner fortan nach einem 5-Punkte-System bewerten zu können, anfangs für einen mittelgroßen Aufreger, das war es aber auch.

 

„Big Brother 2020“ schreibt TV-Geschichte

Letztendlich halfen weder das Bewertungssystem, noch der Einzug bekannter Reality-TV-Promis wie DSDS-Star Menowin Fröhlich (32), eine waschechte Liebelei oder ein vermeintlicher Inzestskandal der Show, zum „Talk of the Day“ zu werden.

Dementsprechend blieben die Quoten weit hinter den Erwartungen des Senders zurück. Zuletzt bewegten sie sich knapp bei 900.000 Zuschauern. „Wir gehen in die Weltgeschichte ein“, feixte die Zweitplatzierte, Gina, in der Live-Show. Als Corona-Staffel zumindest in die deutsche TV-Geschichte.

Das Finale war wegen der schlechten Quoten auf den späten gelegt worden, wegen der andauernden Corona-Beschränkungen wurde die After-Show-Party abgesagt, Freunde und Verwandte der Finalisten waren lediglich per Webcam zugeschaltet. Auch konnten aus gleichem Grund nicht alle ehemaligen Kandidaten zum Finale zurück ins „Big Brother“-Studio kommen.

 

Big Brother 2020: Frauenschwarm Cedric ganz vorn 

Keine schönen Rahmenbedingungen für das Feiern eines Preisgelds von 100.000 Euro. Cedric, Sicherheitsdienst-Mitarbeiter aus Rheinland-Pfalz, freute sich trotzdem. Keiner war so oft nominiert gewesen wir er. Im Haus eckte er immer wieder an. Nach 100 Tagen ging er trotzdem als Sieger aus dem Projekt.

Der Weg ins Finale war von fünf Exits gepflastert: Zuerst hatte Vanessa das Haus verlassen müssen, gefolgt von Philipp und Rebecca. Aus der Runde der letzten drei Finalisten verabschiedete sich zuerst Pat, der unter den Bewohnern als Titel-Favorit gehandelt worden war. Im finalen Stechen musste sich Gina mit dem Silberrang zufriedengeben.

 
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