Fernsehen

Betrugsvorwürfe bei “The Voice Kids”: Finale wird wiederholt

Über 8000 SMS aus der Abstimmung bei "The Voice Kids" stammten von lediglich 300 Telefonnummern. Dem Sender ist das angeblich erst nach der Sendung aufgefallen.

The Voice Logo
Betrug bei "The Voice Kids". Nun muss das Finale wiederholt werden. NBC

Da ging es scheinbar nicht mit rechten Dingen zu! Erst nach dem Finale von "The Voice Kids" ist dem Sender aufgefallen, dass die über 8000 Textnachrichten der Abstimmung von lediglich 300 Nummern eingegangen waren. Nun wird der Bankierstochter der Sieg wieder aberkannt und das Finale wiederholt.

Nachdem Ermittler die Manipulation entdeckten, annulierte der Staats-Sender „Channel One“ das Ergebnis der Show „Golos dyeti“ („The Voice Kids“). Die elfjährige Mikella Abramova, Tochter der ehemaligen Eurovision-Song-Contest-Teilnehmerin Alsou und eines Bankers aus Aserbaidschan, hatte sich mit 56,5 Prozent (der zweite Platz erhielt nur 27,9 Prozent) auf den ersten Platz geschlagen. Zuschauer waren nach der Bekanntgabe der Ergebnisse entrüstet, viele Zuschauer durch die ungewöhnliche Anzahl der Stimmen eine Manipulation vermuteten.

"Zwischenergebnisse unserer Untersuchung bestätigen, dass die Abstimmung von externen Kräften beeinflusst wurde, die das Ergebnis der Show beeinflussten", gab der Sender in einer Erklärung zu. Die teilnehmenden Kinder sollten aber nicht für Handlungen anderer Personen verantwortlich gemacht werden.

 
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt