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Streaming-News

Besser als „Ozark“: Darum darfst du „Animal Kingdom“ auf Netflix nicht verpassen

Ein düsteres Familienepos, gnadenlose Spannung und Figuren, die man nicht vergisst: „Animal Kingdom“ gilt für viele Fans als eines der besten Crime-Dramen aller Zeiten.

Die Codys stehen nebeneinander vor schwarzem Hintergrund.
Die Familie Cody lässt einen so schnell nicht mehr los. Foto: TMDB

Netflix hat still und leise einen echten Genre-Kracher ins Programm aufgenommen: „Animal Kingdom“. Seit dem 3. Februar sind alle sechs Staffeln der gefeierten Crime-Serie beim Streamingdienst abrufbar – und wer sie entdeckt, verfällt ihr schnell komplett. Nicht wenige Fans sprechen sogar von einem Meisterwerk, das bekannte Hits wie „Ozark“ oder „Breaking Bad“ in den Schatten stellt.

Worum geht es in „Animal Kingdom“?

Im Mittelpunkt der Serie steht der junge Joshua „J“ Cody, dessen Leben aus den Fugen gerät, als seine Mutter an einer Heroin-Überdosis stirbt. Der Teenager zieht daraufhin nach Südkalifornien, wo er bei Verwandten unterkommt, die ihm bislang bewusst ferngehalten wurden. Das Familienoberhaupt ist seine Großmutter Janine „Smurf“ Cody – eine charismatische, manipulative und furchteinflößende Frau.

Schnell erkennt J den wahren Grund für seine jahrelange Isolation: Smurf und ihre „Jungs“ finanzieren ihren luxuriösen Lebensstil durch akribisch geplante bewaffnete Raubüberfälle und andere schwere Verbrechen. Zu Smurfs Söhnen gehören der psychisch labile Ex-Häftling Pope, der impulsive, drogenabhängige Craig und der misstrauische Deran.

Um zu überleben, muss J seiner Großmutter Loyalität beweisen – einer Frau, die mit einer verstörend grenzüberschreitenden Form von Liebe über ihre Familie herrscht.

Von Filmvorlage zum Serienhit

„Animal Kingdom“ lief ursprünglich von 2016 bis 2022 und basiert auf dem gleichnamigen australischen Film von David Michôd, der später auch das Sport-Biopic „Christy“ mit Sydney Sweeney inszenierte. Die Serienadaption vertieft die Figuren und ihre Beziehungen deutlich stärker und entwickelt sich über die Staffeln hinweg immer komplexer und intensiver.

Das kommt auch bei den Zuschauern an: Auf Rotten Tomatoes erreicht die Serie einen Fan-Score von 88 Prozent – ein außergewöhnlich hoher Wert für ein Crime-Drama.

Fans sind begeistert

In Online-Foren und sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen. Ein Fan schreibt:

„Eine der besten Serien, die ich je gesehen habe. Ich habe Ozark, Breaking Bad und Better Call Saul geliebt – aber Animal Kingdom ist besser. Phänomenal!“

Besonders hervorgehoben wird, dass sich die Serie mit jeder Staffel steigert:

„Alle Staffeln werden immer besser, und der Cast ist fantastisch. Ich habe alle sechs Staffeln durchgesuchtet und bin traurig, dass es vorbei ist. Es war SO gut.“

Ein anderer Zuschauer gesteht reumütig:

„Ich habe Animal Kingdom gerade beendet und kann nicht glauben, dass ich dieses Meisterwerk so lange verpasst habe. Vielleicht hat mich der Titel in die Irre geführt – ich dachte immer, es wäre eine Tierdoku.“

Auch die emotionale Sogwirkung wird häufig betont:

„Das Storytelling, die Intensität, die Familiendynamik – alles zieht dich immer tiefer rein. Es war von der ersten bis zur letzten Folge süchtig machend.“

Ellen Barkin als düstere Serien-Ikone

Besonders gefeiert wird Ellen Barkin in der Rolle von Smurf. Ein Fan bringt es auf den Punkt:

„Animal Kingdom ist phänomenal. Düster, intensiv und vielschichtig – mit brillanten Leistungen, vor allem von Ellen Barkin als gnadenlose und manipulative Matriarchin.“

Weiter heißt es:

„Die Familiendynamik ist roh und fesselnd, die Spannung reißt nie ab. Jede Staffel baut klug auf der vorherigen auf. Eines der unterschätztesten Crime-Dramen überhaupt.“

Wer düstere Serien über Macht, Familie und moralischen Verfall liebt und bei „Ozark“ dachte, das Ende der Fahnenstange sei erreicht, sollte „Animal Kingdom“ dringend eine Chance geben. Jetzt, da alle Staffeln auf Netflix verfügbar sind, ist der perfekte Zeitpunkt gekommen – aber Vorsicht: Binge-Gefahr.

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