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Berger nimmt Klobrille in den Dschungel

Er war mal ein Weltstar, hatte Affären mit den heißesten Frauen und Männern. Nun geht Helmut Berger ins Dschungelcamp und verrät, warum er dort mitmacht und was er vermissen wird.

Berger nimmt Klobrille in den Dschungel
Helmut Berger dürfte einer der spannendsten Kandidaten im Dschungelcamp sein. Der 68-Jährige war in den 60ern und 70ern ein gefragter Filmstar, spielte unter anderem mit in Luchino Viscontis „Die Verdammten“ (1969),  „Das Bildnis des Dorian Gray“ (1970) und in Francis Ford Coppolas „Der Pate III“ (1990). Mit dem Regisseur Visconti verband Berger nicht nur die Arbeit als Filmstar, sondern auch eine Liebesbeziehung. 

Neben seinem filmischen Schaffen ist Helmut Berger wegen seines ausschweifenden Lebens und seiner offen bekannten Bisexualität ein immer wieder gern gesehener Gast in Talksendungen. Unter anderem erzählte er von erotischen Abenteuern mit Rudolf Nurejew, Britt Ekland, Anita Pallenberg, Ursula Andress, Nathalie Delon, Elizabeth Taylor, Jerry Hall, Bianca und Mick Jagger.

Diese Zeit ist nun vorüber. Berger steht vor einer neuen Ära: das Dschungelcamp. Seine beiden Luxusgegenstände, die im Köfferchen landen: eine Klobrille und ein Kopfkissen.

Warum gehen Sie ins Dschungelcamp?
„Das Dschungelcamp ist für mich Spaß und Abenteuer und ich liebe Spaß und Abenteuer. Ich glaube, es wird witzig“.

Was werden Sie besonders vermissen?
„Eigentlich gar nichts. Vielleicht ein gutes Buch und die News.“
 
Zwei Wochen mit anderen Stars fernab der Zivilisation. Wird das schwer für Sie?
„Nein, ich kenne das vom Film. Eine Hand wäscht die andere, so ist es beim Filmgeschäft und auch im Dschungelcamp.“
 
Das Leben im Camp wird aber sehr spartanisch sein?
„Ja, großartig, ich wurde ja spartanisch erzogen. Und dann habe ich mein Elternhaus verlassen und es war auf einmal nicht mehr so spartanisch. Vielleicht wird mich das Dschungelcamp an meine Kindheit erinnern.“
 
Wenn Sie spielen, möchten Sie auch gewinnen?
„Ich will mich nur amüsieren und ich will das Abenteuer. Und ich will erfahren, zu was man fähig ist, wenn man nur das Allernötigste zum Leben hat. In der heutigen Welt sind wir das ja nicht mehr gewohnt. Bei dem ganzen Konsum wird die Reduktion auf das Wesentliche bestimmt eine interessante und positive Erfahrung werden.“
 
Mit Reis und Bohnen als Mahlzeit haben Sie keine Probleme?
„Nein, das stört mich nicht. Ich hatte doch alles in meinem Leben – und habe es immer noch. Man kann doch nicht nur von Lachs, Kaviar und Steaks leben. Und ich liebe Reis und Bohnen.“
 
Sehen Sie den Dschungel als Wellness-Camp?
„Ja, ich komme schlank und ohne Bierbauch zurück, herrlich!“
 
Was denken Sie über die Dschungelprüfungen?
„Da komme ich bestimmt mit einem blauen Auge davon.“

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