Kino

Ben Foster im "World of Warcraft"-Film

Der Mutant Angel aus den "X-Men" wird eine Rolle in der Games-Verfilmung übernehmen.

Ben Foster im "World of Warcraft"-Film
Ben Foster im "World of Warcraft"-Film (Fox) Fox

Spätestens die Verfilmung von "Schiffe Versenken" - 2012 in den Kinos unter dem Namen "Battleship" gelaufen - hat gezeigt, dass man sogar Zettelspielchen erfolgreich auf die Leinwand bringen kann. Wie viel leichter ist es da erst bei Computerspielen - die zumeist ja wenigstens noch eine gewisse Grundoptik mitbringen. Eines, an dessen Verfilmung schon verhältnismäßig lange gebastelt wird, ist "World of Warcraft" - zärtlich auch "WoW" abgekürzt. Das in vielerlei Hinsicht erfolgreichste Computerspiel aller Zeiten hat in den nunmehr neun Jahren seines Bestehens solche Unmassen an Fans angehäuft, dass laut Hollywood-Logik eigentlich gar nichts schief gehen kann. Die Story steht: Allianz vs. Horde - also der epische Kampf zwischen Gut und Böse. Das Setting auch: Fantasy-Welt mit ziemlich vielen Wäldern, Wüsten und Wesen. Jetzt also noch ein paar attraktive Jungstars engagiert - und das Ding kann Fahrt aufnehmen. Wird auch langsam Zeit: Schließlich sollen Anfang 2014 bereits die Dreharbeiten beginnen. Nun ist eine Liste mit Namen durchgesickert, die wohl die magische Welt von Azeroth bevölkern werden. Allen voran: Ben Foster, den etliche noch als Mutant Angel aus "X-Men: Der letzte Widerstand" oder an der Seite von Jason Statham in "The Mechanic" vor Augen haben. Ein anderer ist Travis Fimmel, der bereits in der TV-Serie "Vikings" eine ziemlich gute Figur machte. Des weiteren werden wohl Paula Patton, Toby Kebbell, Dominic Cooper und Robert Kazinsky Rollen in dem Fantasy-Abenteuer übernehmen.

 

Der Regisseur wird's richten

Einziges Problem: Zwischen gelegentlichen Massenkämpfen besteht die Hauptbeschäftigung in "WoW" in erstaunlich ausgiebigem Ablaufen größerer Strecken. Eintönigem digitalem Joggen, wie manche sagen. Doch genau hier kommt Regisseur Duncan Jones ins Spiel: Der hat schon 2009 in "Moon" bewiesen, dass er trotz völligem Fehlen spannungsstiftender Ausgangselemente einen fantastischen Film konstruieren kann. Denn wäre es nur darum gegangen, die epischen Massenschlachten des Multiplayer-Games auf die Leinwand zu bringen, hätten sich Peter Jackson vermutlich als bessere Wahl erwiesen. Obwohl böse Zungen auch dem "Herr der Ringe"-Epos nachsagen, dass es sich dabei im Wesentlichen um zwei Hobbits dreht, die erstaunlich ausdauernd durch eine hübsche Fantasy-Welt latschen...



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