Kino

Ben Afflecks Kinder dürfen nicht zum Film

Mit "Argo" segelt Ben Affleck voll auf Oscar-Kurs. Das will der Superstar seinen Kindern unbedingt ersparen ...

Hollywood-Star Ben Affleck bleibt hartnäckig und wird seinem Nachwuchs niemals erlauben, seinen Spuren ins Showbusiness zu folgen. Gemeinsam mit seiner Frau Jennifer Garner hat der Schauspieler und Regisseur drei Kinder: Violet, 7, Seraphina, 4 und Samuel, der im Februar ein Jahr alt wird. Eigentlich wäre es ja nur logisch, dass die Kinder zweier Schauspieler ebenfalls den Weg ins Rampenlicht finden. Doch Ben Affleck hält dagegen. 'E! Online' sagte er: "Ich mache was ich kann, um sie davon abzuschrecken. Meine Kinder erleben schon genug Rummel, den ich ablehne und werden ständig in Magazinen und TV-Sendungen gezeigt." Ganz verweigern wollen Ben Affleck und Jennifer Garner ihren Kindern die Bühne jedoch nicht. "Wenn du an der Schauspielerei Interesse hast, dann gibt es Theaterkurse. Punkt!" fügt der Star hinzu. Die drei werden sich also selbst durchbeißen müssen, wenn sie so berühmt der Papa werden wollen.

 

Afflecks "Argo": Debatten in Teheran

Der ist gerade mit seinem neuen Film "Argo" hart auf Oscar-Kurs (den ersten bekam er 1998 zusammen mit Matt Damon für das Drehbuch zu "Good Will Hunting"). Bei sieben Nominierungen für "Argo", darunter "Bester Film", darf sich Affleck berechtigte Hoffnungen machen. Zuvor hatten "Argo" und sein Regisseur bereits "Golden Globes" für den besten Film und die beste Regie abgeräumt, auch bei den Critics' Choice Movie Awards am 10. Januar kam in diesen Kategorien niemand an Ben Affleck vorbei. "Argo" bezieht sich auf die Befreiung von sechs Angehörigen der US-Botschaft in Teheran im Jahr 1978 - und selbst Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad beschäftigt sich mit dem Film: "Argo" ist Diskussionsschwerpunkt von Ahmadinedschads "Dritter Internationalen Konferenz über Hollywoodismus" - und wird dort sicher kaum zu großen Ehren kommen. Ben Affleck ist gerade ganz oben, kennt aber auch das hämische Gesicht Hollywoods: Bereits sechsmal war er für eine "Goldene Himbeere" für schlechte schauspielerische Leistungen nominiert, zweimal 'gewann' er die ungeliebte Auszeichnung. Verständlich, wenn man seinen Kindern eine derartige Häme ersparen möchte ...



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