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Beamer im Vergleich: Die besten Projektoren für das Heimkino

Du willst dein Zuhause in ein Kino verwandeln und gemütlich auf dem Sofa Filme auf Leinwand statt auf dem Fernseher schauen? Wir zeigen dir hier unsere Favoriten im großen Beamer-Vergleich.

Die besten Heimkino Beamer im Überblick
Mit den Beamern aus unserem Vergleich kannst du in deinem Zuhause Filme in Großformat genießen. Foto: iStock
Inhalt
  1. Die besten Beamer im Vergleich
  2. Wie funktioniert ein Heimkino-Beamer?
  3. LCD, LED und DLP: Welche Beamer-Typen gibt es?
  4. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Beamer-Typen im Vergleich
  5. Wie wichtig sind Helligkeit und Auflösung?
 

Die besten Beamer im Vergleich

Du liebst es Filme zu schauen und möchtest das Gefühl haben du bist im Kino, obwohl du gemütlich auf der Couch liegst? Dann bist du hier genau richtig. Schau dir unsere Favoriten an Beamern fürs Heimkino an und überzeuge dich selbst.

Preis-Leistungs-Sieger: Mini-Beamer von GROVIEW

Klein, aber oho! Dieser kleine Heimkino-Beamer von GROVIEW ist zwar eher von der kleinen Variante, kann dafür aber mit einer riesigen Leistung aufwarten. Die Bildqualität kann sich sehen lassen, denn dieses Modell unterstützt Full HD. Per Micro-USB zu HDMI-Kabel kannst du ganz einfach auch dein Smartphone an diesen Beamer anschließen.

Alle Fakten im Überblick:

  • LED-Helligkeit: 6500 Lux
  • Native Auflösung: 1280 x 720
  • Integrierter Stereo-Lautsprecher
  • Projektionsgröße: 50"- 240"

 

Schnäppchen-Tipp: TOPVISION Mini Beamer mit Screen Mirroring

Du möchtest nicht allzu tief in die Tasche greifen aber dennoch einen soliden Beamer für dein zu Hause finden? Dann könnte dieser Mini-Beamer von Topvision etwas für dich sein. Er besticht mit einem Kontrast von 6000:1 sowie einer guten Bildqualität. Über die vielen Schnittstellen dieses Full HD Beamers kannst du problemlos Filme, Videos und Serien von deinem Smartphone oder anderen Geräte wiedergeben.

Alle Fakten im Überblick:

  • Native Auflösung: 1280 x 800
  • Zwei integrierte Lautsprecher
  • Kontrastverhältnis: 6000:1
  • Helligkeit: 5500 Lumen

 

Überzeugend: Beamer von Epson

Für wirklich brillante Filmerlebnisse lohnt es sich, zu investieren – zum Beispiel in diesen Beamer von Epson mit einem hohen Kontrast von 40.000 zu 1. Dieser Projektor ist mit seiner 4K-Pro-UHD-Auflösung nicht nur für Film und Fernsehen, sondern auch für Gaming geeignet und verfügt über zwei Eingänge für HDMI. Zwar ist in diesem Gerät kein Lautsprecher integriert, dafür kann er schnell und problemlos via Bluetooth mit einer Soundbar oder Lautsprechern gekoppelt werden. Mit einem WLAN-Adapter kann dieser Heimkino-Beamer einfach mit dem Internet verbunden werden.

Alle Fakten im Überblick:

  • 4K-Pro-UHD-Auflösung
  • Ohne Lautsprecher
  • Kontrastverhältnis: 40.000:1
  • Helligkeit: 3000 Lumen
  • Projektionsgröße: Bis 500 Zoll (12,7 Meter)

 

Die Premium-Variante: Beamer von Sony

In der absoluten Premium-Liga der Projektoren findest du zum Beispiel diesen Heimkino-Beamer von Sony. Dieser Projektor hat eine Auflösung von 4K, also die vierfache Full-HD-Qualität, sodass du dich auf ein gutes Bild verlassen kannst. Dank sehr leiser Betriebslautstärke stört er praktisch überhaupt nicht beim Filmabend. Dieses Modell ist außerdem 3D-fähig, sodass du mit Hilfe von 3D-Brillen ganz ins Filmerlebnis eintauchen kannst.

Alle Fakten im Überblick:

  • 4K-Auflösung: 4096 x 2160
  • Ohne Lautsprecher
  • Kontrastverhältnis: 15.700:1
  • Helligkeit: 1500 ANSI-Lumen
  • Projektionsgröße: 60 bis 300 Zoll

 

DLP-Beamer von Viewsonic

DLP ist die Abkürzung für „Digital Light Processing“ und bezeichnet damit die Technik, mit der der Beamer sein Bild erzeugt. Die Alternative sind LCD- oder LED-Beamer. Mehr zu den verschiedenen Beamer-Typen findest du unten.

Unser Favorit in Sachen DLP-Beamer ist dieses Modell von Viewsonic, der ein breites Farbspektrum wiedergibt und Inhalte sogar in 3D abspielen kann. Beachte jedoch, dass es bei DLP-Beamern bei schnellen Bewegungen im Film zu sogenannten Regebogeneffekten kommen kann.

Alle Fakten im Überblick:

  • Auflösung: 1280 x 800
  • Mit integriertem Lautsprecher
  • Kontrastverhältnis: 22.000:1
  • Helligkeit: 3600 ANSI-Lumen
  • Projektionsgröße: 60 bis 300 Zoll

 

Wie funktioniert ein Heimkino-Beamer?

Grundsätzlich projiziert ein Beamer Bilder aus dem Gerät auf eine Fläche. Dafür benötigt der Projektor ein Zuspielgerät, das die Bildinformationen, die vom Beamer vergrößert projiziert werden sollen, anliefert. Solch ein Ausgabegerät kann beispielsweise ein TV, Smartphone oder ein Laptop sein. Die Zuspielgeräte werden in der Regel per Kabelverbindung an den Projektor angeschlossen.

Wie genau ein das Bild dann ausgegeben wird, hängt von der Technik ab, mit der er funktioniert. Mittlerweile finden sich vor allem DLP- und LCD-Beamer auf dem Markt. Wir stellen dir die beiden Bildtechniken vor und erklären, inwiefern sie sich unterscheiden.

 

LCD, LED und DLP: Welche Beamer-Typen gibt es?

LCD-Projektoren erinnern in ihrer Projektionstechnik an Dia-Projektoren, nur, dass in ihrem Fall die Dias durch Flüssigkristalle ersetzt wurden. Daher auch ihr Name, denn LCD ist die Abkürzung für „Liquid Crystal Display“. Hier wird das Bild aus Lichtstrahlen in verschiedenen Farben zusammengesetzt: Zunächst werden drei Lichtstrahlen in Grün, Blau und Rot auf ein System aus Spiegeln geworfen. Von dort werden sie durch kleine LCD-Displays geworfen, die eben wie ein Dia nur an den Punkten lichtdurchlässig sind, an denen die jeweilige Farbe benötigt wird. Schließlich werden die Lichtstrahlen wieder zu einem Bild zusammengefügt, das über eine Linse auf die Projektionswand geworfen werden.

DLP-Beamer haben Millionen von Mikrospiegel verbaut, die einzeln angesteuert werden und jeweils einen Lichtpunkt projizieren. Zuvor fällt das Licht durch ein sich drehendes Farbrad. Schließlich wird auch hier das fertige Bild durch eine Linse an die Wand geworfen. Durch die schnellen Wechsel der Farben werden die Farben durch unser Gehirn zu einem kongruenten Bild zusammengesetzt.

LED-Beamer bedienen sich bei einer der beiden Technologien, der einzige Unterschied ist, dass die Beamerlampe hier durch LEDs oder Laserdioden ersetzt wird.

 

Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Beamer-Typen im Vergleich

Da bei LCD-Beamern die Lichtdurchlässigkeit der integrierten Displays sehr gut in Helligkeitsstufen geregelt werden kann, sind die von diesem Projektor erzeugten Bilder in der Regel feiner abgestuft. Da die Bilder hier aber immer Licht benötigen, ist der maximale Kontrast niedriger als bei DLP-Geräten. Diese können durch das wegdrehen bestimmter Mikrospiegel nämlich echtes Schwarz erzeugen – im Gegensatz zur LCD-Technik.

Doch auch DLP-Modelle haben einen entscheidenden Nachteil: Da hier die Farben hintereinander und nicht gleichzeitig erzeugt werden, kann es vor allem bei schnellen Bewegungen in Videos zum sogenannten Regenbogeneffekt kommen, also Farbschlieren im Bild, die an Regenbögen erinnern.

Aus diesem Grund empfehlen wir fürs Heimkino-Erlebnis eher einen Projektor mit LCD-Technik, da sie hier auch bei schnellen Action-Streifen keinen Regenbogen-Effekt befürchten müssen. Für Präsentationen oder Fotos ist dagegen ein DLP-Gerät, der eine Bildqualität mit höherem Kontrast liefert, die bessere Wahl.

 

Wie wichtig sind Helligkeit und Auflösung?

Für eine gute Bildqualität sind neben der Bildgebungstechnik auch die Auflösung und Helligkeit entscheidend.

Helligkeit

Helligkeit wird in ANSI-Lumen berechnet. Diese Maßeinheit gibt an, wie viel Licht der Projektor auf eine bestimmte Fläche projizieren kann. Entscheidend ist hierbei also neben der Umgebungshelligkeit ebenso wie die Bildfläche, die projiziert werden soll. Hierbei solltest du dich grob dieser Werte erinnern:

  • Unter 100 Lumen pro m²: Nicht zu empfehlen
  • 100-250 Lumen pro m²: nur in sehr gut abgedunkelten Räumen empfohlen
  • 250-500 Lumen pro m²: auch bei geringer Abdunkelung nutzbar
  • Über 500 Lumen pro m²: auch in hellen Räumen und draußen ein gutes Bild

Multipliziere jetzt den maximalen Lumen-Wert des Beamers, für den du dich interessierst, mit der Bildgröße in m², die du projizieren möchtest. Möchtest du also ein vier Quadratmeter großes Bild in einem nur leicht abgedunkelten Raum an die Wand werfen, sollte der Beamer etwa 1000 bis 2000 ANSI-Lumen aufweisen. Für draußen sollten es dagegen eher über 2000 Lumen sein.

Auflösung

Hier muss neben der nativen und der maximal darstellbaren Auflösung unterschieden werden. Die native Auflösung gibt an, wie viele Pixel der Beamer tatsächlich darstellen kann, die maximal darstellbare Auflösung, welche Bildsignale verarbeitet werden können. So können viele Beamer mit eher niedrigeren Auflösungen beispielsweise Bildsignale in Full HD abspielen, wandeln diese aber in ihre native Auflösung um. Fürs Heimkino empfehlen wir Beamer mit einer nativen Auflösung von 720p, besser noch 1080p, also Full HD. So können Filme und Serien auch bei einem großen Bild in einer gestochen scharfen Auflösung genossen werden.

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