Fernsehen

"Batman vs. Superman": Wird Superman wieder zum Killerman?

David S. Goyer, der Autor von "Man of Steel", hatte kuriose Pläne. Für ihn war es völlig unproblematisch, dass Superman seien Gegner tötet, die Fans waren jedoch nicht sonderlich begeistert.

"Batman vs. Superman"
"Batman vs. Superman" (Warner Bros.) Warner Bros.

Diese Geschichte sorgte für Irritationen bei den eingefleischten Fans.

Vorzeige-Held Superman rückte nämlich von seinem Saubermann-Image ab und wurde tatsächlich zum Mörder. Diese Idee kam von "Man of Steel"-Autor David S. Goyer.

Grund für diesen Sinneswandel ist General Zod, der dem armen Superman nicht nur seit Jahren das Leben erschwert, sondern ihm in "Man of Steel" keine andere Wahl mehr lässt. Superman steht vor der Entscheidung, entweder von seinem Widersacher getötet zu werden oder ihn eben selbst endgültig zu erledigen.
Damit ist natürlich die eiserne Regel des herzensguten Helden, niemals zu töten, hinfällig. Die überzeugten Superman-Fans waren von diesem Sinneswandel allerdings recht wenig begeistert, auch wenn man die Beweggründe des Kryptoniers durchaus nachvollziehen kann.

In England, im Rahmen eines  Drehbuchautorenseminars sagte Goyer über seine Entscheidung: "Wir waren ziemlich sicher, dass es umstritten sein würde. Es ist nicht so, dass wir uns selbst etwas vorgemacht haben. Und wir machten es auch nicht, um cool zu sein. Wir wollten unseren Helden in eine unmögliche Situation bringen, in der er eine unmögliche Entscheidung treffen muss. Die Sache war die: Zod sagt 'Ich höre nicht auf, bis Du mich tötest oder ich dich' und es war auch klar, dass kein Gefängnis auf dem Planeten Erde sicher genug für ihn gewesen wäre…"

Ob Superman in "Batman vs. Superman" zum Wiederholungstäter wird, bleibt abzuwarten. Aber wenn  Ben Affleck in "Batman vs. Superman" in die Rolle von Batman schlüpft, könnten die Karten neu gemischt werden. Die zwei stehen sich schließlich zum ersten Mal gegenüber und dürften sich nicht unbedingt an alten Rechnungen aufhalten.



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