Kino

Batman-Cop Gary Oldman von Heath Ledger "geblendet"

Im Finale "The Dark Knight Rises" spielt er wieder den kultigen Polizeichef Gordon. Doch der beste Batman-Mime ist für Gary Oldman der tragisch verstorbene Heath Ledger.

Gary Oldman gilt als still und bescheiden - und als einer der besten Schauspieler seiner Generation. Für seinen Auftritt in "Dame König As Spion" gab's zuletzt sogar eine Oscar-Nominierung. Doch bei einem seiner Schauspiel-Kollegen gerät Oldman selbst ins Schwärmen: Heath Ledger. Der australische Star war nach den Dreharbeiten zum zweiten Batman-Film "The Dark Knight" auf tragische Weise an einer Medikamentenkombination gestorben. Die Erinnerung ist bei Gary Oldman noch ganz frisch. "Wenn man Heath bei der Arbeit zusah, war man regelrecht geblendet", schildert Gary Oldman. "Er hatte wirklich eine Art Licht um sich, das war unbeschreiblich. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass er alles, was er sich vornahm, auch erreichen konnte…"

 

Der Joker ist inzwischen tabu

Für die exzellente Leistung als Joker in "The Dark Knight" hatte Heath Ledger postum einen Oscar erhalten. Indes ist der Filmwelt durch Ledgers Tod nicht nur ein exzellenter Schauspieler verloren gegangen, wie Gary Oldman berichtet: "Heath hatte geplant, selbst Regie zu führen…" Auch abseits der Filmsets hat Ledger seinen Kollegen Gary Oldman beeindruckt: "Er war ein extrem guter Schachspieler", erinnert sich Oldman. "Wir haben mehrere Male gegeneinander gespielt. Heath hat jedesmal gewonnen." Dennoch wird es im Batman-Finale "The Dark Knight Rises", das am 26. Juli in die deutschen Kinos kommt, keinen Bezug zu Heath Ledgers Kultfigur Joker geben. Das hat Regisseur Christopher Nolan mehrfach betont: "Die Beziehung, die ich als Mensch zu Heath hatte, verbietet mir, das, was passiert ist, in irgendeiner Form Teil eines Films werden zu lassen."



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