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Bares für Rares: Überraschungs-Verkauf durch Auktionsfehler!

Ein Auktionsfehler sorgte bei "Bares für Rares" nun unerwartet für einen Geldsegen! 

Bares für Rares: Horst Lichter
"Bares für Rares": Als Bernhard Oberdieck erfährt. dass sein Gemälde deutlich mehr wert ist, als er dachte, kann er sein Glück kaum fassen. Ein Auktionsfehler hatte ihm das gute Stück günstig eingebracht. ZDF/Frank Dicks

Täglich zieht "Bares für Rares" über drei Millionen Zuschauer vor den Fernseher, die zwar schon vieles erlebt haben dürften, doch das, was nun in der ZDF-Sendung vorkam, dürfte eine richtige Rarität sein: Bernhard Oberdieck aus Ramerberg tauchte in der Montagsfolge mit einem Gemälde bei "Bares für Rares" auf, das er dort verkaufen wollte und das eine ganz besondere Geschichte hat.

"Ich habe es bei einer Auktion ersteigert, wo es unter falschem Namen angeboten wurde", erklärte der Kinderbuchillustrator den staunenden Experten. "Es stand zwar Lindenschmit als Maler drin – aber der Ältere. Das ist jedoch ein Bild von Wilhelm von Lindenschmit dem Jüngeren." Der Jüngere sei der bessere, schaltete sich Albert Maier ein. Weiter identifiziert er in dem Bild eine Kohlezeichnung, die etwa 1800 entstanden ist.

 

Bares für Rares: Überraschungs-Verkauf durch Auktionsfehler!

Bares für Rares
Bei "Bares für Rares" will Bernhard Oberdieck ein Gemälde verkaufen. Screenshot/ZDF

Bernhard Oberdieck erhoffte sich etwa 800 Euro von dem Werk, doch als Albert Maier bemerkte, dass das Blatt zerstört sei, da es auf Holz aufgeklebt wurde und es zu lösen beinahe unmöglich sei, sah seine Felle schon davonschwimmen. Zu seiner Überraschung schätzte der Experte das Gemälde dann aber auf weit mehr als 800 Euro: Stattdessen lag der Wert bei 1.500 bis 2.000 Euro! "Ich habe 280 Euro bezahlt", so der verblüffte "Bares für Rares"-Teilnehmer. 

Im Anschluss wurde im Händlerraum eifrig diskutiert. Fabian Kahl bot als erstes 1.000 Euro: "Seine Zeichnungen sind nahezu genauso teuer wie seine Ölgemälde." Auch Susanne Steiger hat ein Auge auf das Werk geworfen, liefert sich mit dem Antiquitätenhändler ein Duell bis sie es für 2.000 Euro schließlich bekommt. "Es ist super gelaufen. Der Preis ist top, ich bin positiv überrascht", erklärte Oberdieck anschließend glückselig. Auch die Käuferin war froh: "Es ist gigantisch, das schafft man nicht noch mal ebenso ein zweites Mal."

 


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