Fernsehen

"Bares für Rares": Fake-Vorwürfe gegen die Horst Lichter-Show!

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter
Was ist wirklich echt bei "Bares für Rares"? / ZDF/Frank W. Hempel

In der Vergangenheit gab es bereits einige Vorwürfe, dass die „Bares für Rares“-Kandidaten, die ihr Hab und Gut in der Trödelshow feilbieten, nicht echt, sondern bezahlt seien. Eine Annonce des ZDF feuert die Gerüchteküche weiter an.

 

Alles gestellt bei "Bares für Rares"?

In der Vergangenheit hat der Gold-Händ­ler Ahmed Abou-Cha­ker bereits bezüglich der Komparsen ge­gen­über BILD verraten: „Alles ge­stellt. Wo die her­kom­men, weiß ich nicht.“ Auf der of­fi­zi­el­len Face­book-Sei­te be­stritt das ZDF zu­nächst die Vor­wür­fe: „Tat­säch­lich sind aber auch die Leute in der Schlan­ge keine Kom­par­sen bzw. auch sie müs­sen sich mit ihren Ob­jek­ten be­wer­ben, auch wenn die Sa­chen nicht zum Ver­kauf kom­men.“

 

Werden die "Bares für Rares"-Kandidaten bezahlt?

In einer Anzeige wurden nun 30 volljährige Komparsen für „Bares für Rares“ gesucht - für einen viereinhalbstündigen Dreh gibt es laut ‚wiwa-casting.de‘ 50 Euro. Interessenten können sich einfach per Mail bewerben, ein antiker Gegenstand ist laut ‚Bild‘ nicht nötig, da der von der Requisite des ZDF geliefert wird. Ist also doch alles nur Fake in der Trödelshow?

 

Das ZDF bestreitet die Vorwürfe

Auf die Annonce angesprochen, erklärte ein ZDF-Sprecher der ‚Bild‘: „Aus rein pro­duk­tio­nel­len Grün­den wer­den im Bild­hin­ter­grund auch Kom­par­sen einge­setzt.“ Weiter heißt es: „Sie ste­hen uns im Ge­gen­satz zu den Besu­chern, die zur Schät­zung zu uns kom­men, fle­xi­bel und zeit­lich frei zur Ver­fü­gung. Diese Kom­par­sen sind nie di­rek­te Be­tei­lig­te der in der Sen­dung ge­zeig­ten Ex­per­ti­sen und Verkaufs­pro­zes­se.“

 
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt