Kino

Babypause für "The Dark Knight Rises"

Wegen Marion Cotillards Schwangerschaft verlegte Christopher Nolan kurzerhand den "The Dark Knight Rises"-Dreh - dabei waren die Kameras schon warmgelaufen.

Batman braucht endlich eine Freundin, entschied "The Dark Knight Rises"-Regisseur Christopher Nolan. Eine Oscar-Preisträgerin ist da das Mindeste. Doch die auserwählte Marion Cotillard wurde zum Drehstart schwanger. Nun wäre es ein Leichtes gewesen, diese vergleichsweise kleine Rolle der Miranda inmitten von Weltstars wie Christian Bale, Gary Oldman, Sir Michael Caine, Anne Hathaway und Tom Hardy neu zu besetzen. Doch Christopher Nolan sah das ganz anders. Marion Cotillard zu ersetzen, war für ihn keine Option. Er schickte Ensemble und Crew kurzerhand nach Hause und wünschte der werdenden Mama viel Glück. Im Mai 2011 brachte Marion Cotillard dann ihr erstes Kind, den Jungen Marcel, gesund und munter zur Welt und der Regisseur trommelte sein "Dark Knight"-Team wieder zusammen. Außerdem ließ er am Set eine Babystube einrichten, damit Cotillard Arbeit und Babyglück entspannt miteinander verbinden konnte. Marion Cotillard, die für Nolan bereits bei "Inception" vor der Kamera stand, belohnte dessen Loyalität mit einer großartigen Leistung. Der Regisseur wiederum bezeichnete sie als die "ultimative Superwoman".

 

Todesdrohungen gegen "Batman"-Kritiker

Mit Superlativen wirft derzeit auch die britische Presse um sich, dort sind soeben die ersten Kritiken zu "The Dark Knight Rises" erschienen. "Atemberaubend" schwärmt das Rolling Stone-Magazin, und der Guardian lobt: "Eine zufriedenstellende Saga von Revolution und Widerstand, die mit einem Donnerschlag endet." Und der Mirror findet nur drei Worte: "Düster, schwarz - und brilliant!" Es gibt aber Kritiker, die "The Dark Knight" nicht mochten. Und Fans, die das unverzeihlich finden, obwohl sie selbst den Film noch gar nicht sehen konnten. Christy Lemire von der Associated Press fand, dass Christopher Nolan unter seinen Möglichkeiten geblieben ist - das brachte ihm rumd 500 Kommentare ein, von denen "Ich hoffe, du stirbst bald" noch einer der freundlichsten war. Der Kritiker Marshall Fine verglich "The Dark Knight Rises" mit einer schlechten "Transformers"-Fortsetzung. Das harte Urteil führte zu so vielen noch härteren Kommentaren auf seiner Website, dass er sie schließen musste. Die renommierte Bewertungswebsite Rotten Tomatoes beschloss daraufhin, alle Links zu negativen "DKR"-Kritiken zu entfernen. "The Dark Knight Rises" startet bei uns am 26. Juli.



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