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Aus für "The Walking Dead": So endet die Geschichte | Überraschender Carl-Twist!

Die Nachricht über die Absetzung der "The Walking Dead"-Comics war ein Schock. Überraschend ist auch, wie Robert Kirkman die Comics abschließt.

So endet "The Walking Dead" - Rick Grimes überraschendes "Comeback"
Heute ist die letzten Ausgabe der "The Walking Dead"-Comics erschienen. So endet die Story! Bild: AMC

Am Mittwoch, den 03. Juli 2019, hat eine Ära ihr Ende genommen: Nichts hatte im Vorfeld darauf hingedeutet, dass Ausgabe 193 die letzte der Comic-Reihe „The Walking Dead“ sein würde. Erst einen Tag vor Erscheinen des Hefts ließ TWD-Schöpfer Robert Kirkman die Bombe platzen. Nun halten die ersten Fans die finale Ausgabe in den Händen und wissen somit auch, wie die Zombiegeschichte endet.

 

Das passiert in Ausgabe 193 der "The Walking Dead"-Comics

Im extra-langen 71- statt 28-seitigen finalen Heft 193 begegnen wir Carl, der anders als in der Serie noch am Leben ist. Nach einem gewaltigen Zeitsprung – zwischen der Handlung der vorherigen Ausgabe und Ausgabe 193 liegen mindestens 10 Jahre, leben er und Sophia (auch sie ist in der Serie schon längst nicht mehr am Leben) gemeinsam auf einer Art Bauernhof. Ihre 6-jährige Tochter Andrea ist Carls ganzer Stolz.

Von den Walkern, um die sich sowohl die Comics als auch die Serie eigentlich drehen, fehlt erst einmal jede Spur. Obwohl kein Heilmittel gefunden wurde, haben die TWD-Figuren es geschafft, eine sichere Zivilisation aufzubauen und zu erhalten, in der die Walker nicht länger eine Bedrohung darstellen.

Der zombie-freie Frieden wird jäh unterbrochen, als Carl sich mit einem Wanderer von Maggie und Glenns Sohn Hershel konfrontiert sieht und diesen tötet. Hershel zieht mit den Untoten durchs Land, vermarktet sie als Attraktion und verdient so sein Geld. Seine Mutter Maggie ist übrigens mittlerweile Präsident des Landes.

Carls Aktion bleibt jedoch nicht ohne Folgen, denn die Tötung des Walkers stellt einen Gesetzesverstoß da, denn Carl eine Art Sachbeschädigung begangen. Dass er auch Hershels übrigen Walkern den Gar ausmacht, macht die Sache also nicht besser. Auch sein Appell, nicht zu vergessen, was sie durchmachen mussten, um nun ein walker-freies Leben zu führen, und der Reminder, dass sein Vater Rick Grimes für diesen Luxus sein Leben lassen musste, lässt Hershel kalt. Carl muss sich daraufhin vor Gericht verantworten.

Im Gerichtssaal trifft er auf keine Geringere als Michonne, denn sie ist mittlerweile Richterin, gibt ihm schließlich Recht und verbietet den Besitz von Zombies (zu attraktionszwecken).

 

So enden die „The Walking Dead“-Comics

Der Richter - Michonne - stimmt zu und verbietet die Praxis, Zombies zu besitzen und zu zeigen, um Profit zu machen.

Die Geschichte endet schließlich damit, dass Carl seiner Tochter Andrea eine Geschichte über Rick vorliest. Rick habe die Welt verändert und schließlich gerettet, so die Botschaft der Erzählung.

 

Der letzte Satz von Robert Kirkmans Nachwort ist übrigens ein echter Schock - "Negan lebt!"  - und lässt erahnen, dass noch nicht aller Tage Abend ist...

 

Warum beendet Robert Kirkman die TWD-Comics so überraschend

Was für viele Leser überraschend kommt, scheint sich Robert Kirkman gründlich überlegt zu haben. „Ich konnte meine Geschichte über 193 Ausgaben hinweg genau so erzählen, wie ich wollte, und sie zu meinen Bedingungen beenden, ohne dass mir jemand dazwischengefunkt hat...und zwar zu keinem Zeitpunkt. Das ist eine äußerst seltene Sache, und ohne die unnachgiebige Unterstützung, die diese Serie von Lesern wie euch zuteilwurde, hätte das nicht funktioniert. Vielen Dank."

Im Interview mit TV Movie Online verriet uns Comic-Zeichner Charlie Adlard außerdem, warum das Ende von "The Walking Dead" schon lange beschlossene Sache war:



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