Kino

Aus für Kiefer Sutherlands "24"-Kinofilm

Was lange währt, wird endlich - nichts. Kiefer Sutherland hat das zähe Ringen um eine Verfilmung seiner "24"-Kultserie endgültig verloren.

Aus für Kiefer Sutherlands "24"-Kinofilm
Aus für Kiefer Sutherlands "24"-Kinofilm (Fox) Fox

Wie sein "24"-Held Jack Bauer hat Hollywoodstar Kiefer Sutherland hart für das hehre Ziel gerungen. Zwar nicht mit Terroristen, doch mit Studiobossen - und die sind bekanntlich härter. Am Ende hat Sutherland sogar geblutet, um den Fans der Kultserie endlich den seit Jahren immer wieder versprochenen "24"-Kinofilm zu geben - am Honorar. Vergeblich. Der für das Projekt auserkorene Regisseur Antoine Fuqua ("Training Day") verkündete nun das endgültige Aus für den wackeren Echtzeit-Ermittler Jack Bauer. Noch im Januar letzten Jahres zeigte sich Kiefer Sutherland bombensicher: Im April 2012 beginnen die Kameras für den "24"-Film zu laufen. Doch statt dessen bat das Studio den Star noch einmal an den Verhandlungstisch: Fünf Millionen Dollar Gage seien zuviel. Zähnenirschend gab Sutherland nach und begnügte sich mit zwei Millionen. Damit es endlich losgehen kann.

 

Den "24"-Kult zu Tode verhandelt

Es ging aber nicht los. Der Budgetrahmen war dem Studio nämlich mittlerweile auch zu hoch - statt den veranschlagten 45 Millionen Dollar war den Bossen der Film nur noch 30 Millionen wert. Da ging der Regisseur Antoine Fuqua von Bord. Der Spitzenmann mochte zum einen keinen Film drehen, an den das Studio wohl nicht so recht glaubt und zum anderen brachten ihm die ständigen Verzögerungen den eigenen Terminalender durcheinander. Die Promotion für sein jüngstes Projekt "Olympus has Fallen" nutze Fuqua nun, um "24: Der Film" offiziell zu beerdigen: "Es wird nicht realisiert und schon gar nicht mir mir," sagte der Regisseur, "ich habe mit Kiefer gesprochen und weiß, dass die Fox den Film machen würde. Aber es passt jetzt auch nicht mehr zu den Terminen mit seiner neuen Serie "Touch". Ich glaube, es ist ihm nicht gelungen, mit dem Studio eine vernünftige Vereinbarung zu treffen. Die Zeit ist vorbei und ich kümmere mich um meine eigenen Projekte." Damit ist Agent Jack Bauer Geschichte - aber immerhin hat er TV-Geschichte geschrieben.



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