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Aufstellung: Deutschland gegen Nordirland mit zwei Änderungen!

Die Überraschung ist perfekt: Gegen Nordirland vertraut Joachim Löw vor allem im Angriff auf eine neue Option von der Bank. Und die dürfte sich laut vielen Fans als goldrichtig erweisen!

Startelf der deutschen Nationalmannschaft
Die DFB-Elf spielt im letzten EM-Gruppenspiel gegen Nordirland. (Bild: gettyimage)

Schon am Morgen vor dem wichtigen letzten Gruppenspiel gegen Nordirland ist die Aufstellung des DFB-Kaders laut "Bild" durchgesickert. Und Fans dürfte vor allem eine Änderung richtig freuen: Mario Gomez darf erstmals von Beginn an seine Stürmerqualitäten unter Beweis stellen! Bedeutet dies nun das Ende von Mario Götze bei der EM 2016? Mitnichten! Denn Götze rückt stattdessen eine Position nach hinten auf die linke Seite, weshalb Julian Draxler auf der Bank Platz nehmen muss. Die komplette Aufstellung lautet somit:

Neuer - Höwedes, Hummels, Boateng, Hector - Khedira, Kroos - Müller, Özil, Götze - Gomez

Was ist mit Schweini?

Gegen die Ukraine wurde Bastian Schweinsteiger kurz vor Schluss noch eingewechselt und erzielte den 2:0-Endstand. Im Spiel gegen Polen schmorrte der Ex-Münchener dagegen 90 Minuten auf der Bank. Wir denken, dass es vom Verlauf des Spiels abhängt, ob Schweini gegen Nordirland randarf. Joachim Löw äußerte sich vor dem letzten Gruppenspiel aber positiv zu seinem Kapitän, stellte ihm einen Einsatz in Aussicht: "Natürlich ist der Bastian ein Spieler, den wir jetzt ein bisschen heranführen müssen, weiter einbauen müssen für die entscheidenden Spiele bei dem Turnier. Er ist schon wichtig"- ein Ritterschlag für den 31-Jährigen. Wie wichtig Schweini für das DFB-Team sein kann, hat er bei der WM 2014 bewiesen, als er die Mannschaft zum Titelgewinn führte. Schweinsteiger könnte für Sami Khedira an der Seite von Toni Kroos im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Die große Qualität des England-Legionärs ist seine enorme Zweikampfstärke, die Deutschland gegen die knallharten Nordiren gut gebrauchen kann. Auch in puncto Passspiel gehört Schweini zu den besten, kann mit seinen Zuspielen jede Defensive aufreißen. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn unser Kapitän uns heute abend zum Gruppensieg führen würde!                                                                                                                                                                                                                            ." 

Probleme in der Offensive

Im letzten Gruppenspiel gegen Polen zeigte die DFB-Elf bis auf wenige personelle Ausnahmen keine gute Leistung. Gerade in der Offensive hat das Team von Trainer Löw Probleme. Deutschland erspielte sich insgesamt viel zu wenige Torchancen. Gerade Mario Götze hattekaum gute Aktionen, sprühte keine Torgefahr aus. Allerdings wurde der 1,76 Meter große Bayernspieler gerade in der ersten Halbzeit oft mit langen Bällen angespielt. Gegen die hochgewachsenen polnischen Abwehrrecken sah Götze bei Kopfballduellen kein Land. Aber auch mit dem Ball am Fuß gelang dem WM-Helden von 2014 wenig: Seine Sprints ließen die nötige Spritzigkeit vermissen und seine technische Klasse blitzte nicht auf. In der zweiten Halbzeit vergab er dann eine sehr gute Möglichkeit relativ kläglich, als er aus aussichtsreicher Position den polnischen Ersatzkeeper abschoss. Im linken Mittelfeld war Julian Draxler zwar stets bemüht, seinen Dribblings und Flanken fehlte es aber zu häufig an Genauigkeit.

Gomez und Schürrle als Alternativen

Andre Schürrle wurde gegen Polen bereits eingewechselt, war ein belebendes Element. Durch seine enorme Schnelligkeit kann der Wolfsburger an guten Tagen jede Abwehr alt aussehen lassen. Zudem verfügt der Flügelstürmer über einen strammen Schuss, zieht gerne mal nach innen und feuert dann Distanzschüsse ab. Er könnte für Draxler in die Startelf rutschen. Mario Gomez, der ebenfalls gegen Polen eingewechselt wurde, zeigte dagegen kaum Wirkung. Allerdings ist der Besiktas-Stürmer auch ein klassischer Stoßstürmer, ist auf Zuspiele seiner Kollegen angewiesen. Gute Pässe oder Flanken erhielt Gomez in der zweiten Hälfte des Polen-Spiels aber kaum. Trotzdem ist Gomez momentan in Topform, wurde in der Türkei Torschützenkönig. Zudem ist er körperlich robust und kann sich gegen die beinharten nordirischen Verteidiger besser druchsetzen als der kleinere Götze. 

Die Abwehr steht

In der Defensive rechnen wir dagegen nicht mit Änderungen. Die Viererkette rund um Abwehrchef Jerome Boateng hat in den ersten beiden Gruppenspielen keine Gegentore kassiert. Mats Hummels wird wohl wieder für Mustafi in der Innenverteidigung stehen, Jonas Hector und Benedikt Höwedes verteidigen auf den Flügeln. 

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