Kino

Aronofskys "Noah": 3D-Version läuft nicht in allen Ländern

Filmexperten können nur spekulieren, was sich Paramount Pictures dabei gedacht haben. Für 10 Millionen Dollar wurde von "Noah" eine 3D-Fassung nachproduziert. Die findet allerdings nicht in allen Ländern ihren Weg ins Kino.

Aronofskys "Noah": 3D-Version läuft nicht in allen Ländern
Russell Crowe als Archenbauer Noah.

Bereits eine dreistellige Millionensumme haben die Filmarbeiten für Darren Aronofskys episches Werk "Noah" in den letzten Jahren verschlungen. Lange nach Abschluss der Dreharbeiten und der Nachproduktion hat das Studio Paramount Pictures den Film jetzt auch in 3D-Format konvertiert.
 
Zuvor hatten schlechte Kritiken bei Testvorführungen für Ärger unter den Filmemachern gesorgt. Die kostspielige 130-Millionen-Dollar-Produktion kam bei dem Publikum gar nicht gut an. Es wurde sogar darüber diskutiert, Aronofsky’s Final Cut auf Eis zu legen.
 
Mit der Konvertierung erhoffen sich die Produzenten vor allem einen Erfolg außerhalb der USA. In 65 verschiedenen Ländern soll das effektvolle 3D-Abenteuer Kinobesucher anlocken. Unter anderem in Russland. Südamerika und den meisten Europäischen Festlandstaaten. Auch in Deutschland können sich Zuschauer wahlweise die Plastikbrillen aufsetzen.
 
In den englischsprachigen Ländern hingegen scheint der 3D-Trend hingegen nicht zu fruchten. In den USA, Großbritannien und Australien wird der Film nur im gängigen 2D-Format zu sehen sein.
 
Ob sich die nachträgliche Investition von 10 Millionen US-Dollar für die Aufbereitung des Bibel-Spektakels gelohnt hat, zeigt sich für die Studios ab dem 3. April. Dann startet "Noah" mit Russell Crowe und Jennifer Connelly in den Hauptrollen in den deutschen Kinos. 

Erste Bilder zeigt der deutsche Trailer:




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