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Arnold Schwarzenegger erklärt den "Opa-Terminator"

Arnold Schwarzenegger erklärt den "Opa-Terminator"
Arnold Schwarzenegger erklärt den "Opa-Terminator" (Columbia TriStar) Columbia TriStar

Mit 66 Jahren die ewig junge Killermaschine mimen? Kein Problem, ein "Terminator" kann schließlich auch die Logik verbiegen ...

Arnold Schwarzenegger ist derzeit damit beschäftigt, für seinen Cop-Thriller "Sabotage" zu trommeln. Dabei wird der Alt-"Äkschn"-Star allerdings ständig zu "Terminator: Genesis" befragt. Die Dreharbeiten zum fünften Film der Reihe um Killermaschinen aus der Zukunft beginnen im kommenden Monat. Viel Stirnrunzeln verursacht die Vorstellung, dass Schwarzenegger mit 66 Jahren dieselbe Rolle verkörpert, die er als 34-jähriger Bodybuilder schon spielte. Wird seine am Computer geglättete Miene womöglich wie bei seinem Gastauftritt in "Terminator: Die Erlösung" auf einen jugendlichen Körper getrickst? Darauf gibt er ein klares "Ja" und "Nein" zur Antwort: "In 'Terminator' gibt es eine Menge Zeitreisen. So können wir einen jungen T-800 zeigen und dann das, was er viele Jahre später nach seiner Neuprogrammierung tut und wer ihn kontrolliert", erklärt Schwarzenegger und verspricht: "In der Story stecken viele interessante Wendungen."

 

Schwarzenegger gegen Schwarzenegger?

Für das jugendliche Modell werden schwere CGI-Geschütze aufgefahren. Den betagten T-800 spielt Arnold Schwarzengger dagegen, wie der Zahn der Zeit ihn schuf - aber wo bleibt dabei die Logik? Die wird zurechtgebogen wie die Knochen seiner Feinde: "Wie jeder weiß, ist die Maschine als Metallskelett unter einer Schicht aus Fleisch und Blut konzipiert", doziert der Superstar. "Dieses Fleisch altert, genau wie menschliches Fleisch. Vielleicht nicht ganz so schnell - aber es altert definitiv." Die Informationen lassen erahnen, dass sich die Macher den Spaß machen wollen, einen alten und einen jungen Schwarzegger aufeinander loszulassen. Bereits vergangene Woche stellte Arnold Schwarzenegger für "Terminator: Genesis" ein Mordsspektakel in Aussicht: "Da ist Hardcore-Action drin, ebenso wirklich großartige Spezialeffekte, aber nicht übertrieben. Es ist nicht die Sorte Film wie 'Thor', auch wenn es derselbe Regisseur ist. Es gibt gute Spezialeffekte, genau richtig, um zu sagen 'Wow, wo haben sie das hergenommen? Wie haben die das bloß gemacht?'" Regie führt Alan Taylor, Emilia Clarke spielt Sarah Connor, Jason Clarke ihren Sohn John Connor und Jai Courtney übernimmt die Figur des Soldaten Kyle Reese. Als Kinostart wurde der 1. Juli 2015 terminiert.



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