Kino

Arnie lästert über "Terminator 16" und dreht "Drogen-Predator"

Superstar Arnold Schwarzenegger ist frustriert, weil der nächste Terminator-Film nicht voran kommt. Bis dahin legt er sich nach dem Predator-Prinzip mit Drogen-Bossen an.

Arnie lästert über "Terminator 16" und dreht "Drogen-Predator"
Arnie lästert über "Terminator 16" und dreht "Drogen-Predator" (Splendid (Fox)) Splendid (Fox)

Seit Arnold Schwarzenegger aus dem Amt des Gouverneurs von Kalifornien ausgeschieden ist, warten seine Fans nur auf eins: seinen nächsten Auftritt als Terminator! Schließlich hat "Arnie" sein Kino-Comeback mit gewohnter Konsequenz verfolgt und nach dem Gastauftritt in "The Expendables 2" mit dem Gangster-Thriller "Last Stand" Ende Januar seine erste große Hauptrolle am Start. Darin spielt er einen frustrierten ehemaligen Top-Cop, der als Sheriff einer Kleinstadt auf die Pension wartet - bis der weltgrößte Drogenboss auf seiner spektakulären Flucht Kurs auf das verschlafene Örtchen nimmt. Doch ausgerechnet die Filmreihe, der Schwarzenegger seinen Kultstatus verdankt, kommt dagegen nicht so recht in die Gänge. Arnie ist darüber so verärgert, dass er nicht einmal mehr weiß, um die wievielte Fortsetzung es eigentlich gerade geht: "Die Produzentin Megan Ellison besitzt die Filmrechte an 'Terminator 16', oder bei welcher Nummer auch immer wir gerade sind", poltert Schwarzenegger. "Die versuchen schon länger, ein Drehbuch auf die Beine zu stellen, aber bisher habe ich keins zu sehen bekommen, also habe ich keine Ahnung, wo wir stehen. Jedenfalls habe ich momentan nichts Konkretes auf dem Zettel, keine Pläne…"

 

Zehn kleine Drogenermittler...

Bis sich daran etwas ändert, feilt Schwarzenegger schon mal an einem weiteren Projekt, in dem es wie bei "Last Stand" ebenfalls um verbotene Substanzen geht. Im Action-Thriller "Breacher" spielt er den Anführer einer Anti-Drogen-Spezialeinheit, deren Mitglieder immer korrupter werden. Die Situation eskaliert, als beim Sturm auf einen geheimen Kartell-Unterschlupf ein Agent nach dem anderen gezielt getötet wird. Schwarzenegger vergleicht den Film mit seinem SciFi-Hit "Predator": "Auch hier habe ich anfangs ein ganzes Team um mich, aber dann beißen sie alles ins Gras und nur noch ich bin übrig", erklärt der Superstar. "Das ist wie in 'Predator', nur dass diesmal nicht irgendein Alien-Monster dahintersteckt, sondern etwas ganz anderes, sehr Überraschendes…" Ebenfalls in "Breacher" dabei sind Sam Worthington, quasi Arnies Nachfolger im letzten "Terminator"-Film, Malin Akerman aus "Watchmen" und Olivia Williams ("Der Ghostwriter"). Regie führt der Genre-Experte David Ayer, der mit dem anspruchsvollen "Training Day" (Oscar für Denzel Washington) schon im Cop-Milieu unterwegs war und mit "Street Kings" sein Talent für knallharte Action unter Beweis gestellt hat. Bei aller Vorfreude auf Arnies zwei feststehende Action-Filme werden seine Fans die Hoffnung auf "Terminator 5" - denn so lautet die korrekte Nummer in der Kultreihe - trotzdem nicht aufgeben…



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