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Kino

"Argo" und "Life of Pi" gewinnen die Oscars 2013

In der Nacht zum 25. Februar 2013 fand im Dolby Theatre in Los Angeles die 85. Oscar-Verleihung statt. Mit insgesamt 12 Nominierungen ging Steven

"Argo" und "Life of Pi" gewinnen die Oscars 2013
"Argo" und "Life of Pi" gewinnen die Oscars 2013

In der Nacht zum 25. Februar 2013 fand im Dolby Theatre in Los Angeles die 85. Oscar-Verleihung statt. Mit insgesamt 12 Nominierungen ging Steven Spielbergs historisches Drama "Lincoln" als Favorit ins Rennen – wurde jedoch lediglich in den beiden Kategorien "Bester Hauptdarsteller" für Daniel Day-Lewis und "Bestes Szenenbild" ausgezeichnet. Dafür wurde Ben Afflecks vielgelobter Polit-Thriller Argo mit drei Oscars als "Bester Film" (präsentiert von der First Lady Michelle Obama aus dem Weißen Haus), "Bestes adaptiertes Drehbuch" und "Bester Schnitt" ausgezeichnet. Als Gewinner des Abends wurde "Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger" von Ang Lee mit vier Oscars in den Kategorien "Beste Regie", "Beste Kamera", "Beste Filmmusik" und "Beste visuelle Effekte" bedacht. Jennifer Lawrence wurde für ihre Rolle in "Silver Linings" als "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet und holte damit den einzigen Oscar für die achtfach nominierte Tragikomödie. Schauspieler Christoph Waltz gewann zum zweiten Mal den Oscar als "Bester Nebendarsteller" für seine Arbeit in einem Film von Quentin Tarantino – nach "Ignorius Bastards" (2009) nun für die Rolle des Kopfgeld-jagenden Zahnarztes Dr. King Schultz in "Django Unchained". Als "Beste Nebendarstellerin" wurde – wie erwartet – Anne Hathaway ("Les Misérables") geehrt. Das aufwendig gedrehte Musical wurde darüber hinaus in den Kategorien "Bestes Make-up" und "Bester Ton" ausgezeichnet. Nicht entscheiden konnten sich die Academy in diesem Jahr in der Kategorie "Bester Tonschnitt". Mit Paul N.J. Ottosson für "Zero Dark Thirty" sowie Per Hallberg und Karen Baker Landers für "Skyfall" wurden in dieser Kategorie gleich zwei Gewinner ausgezeichnet. Dass zwei Filme in einer Kategorie bei der Wahl innerhalb der Oscar-Academy mit der gleichen Anzahl an Stimmen bedacht werden, ist äußerst selten. Zuletzt war dies 1969 der Fall, als Katharine Hepburn ("Der Löwe im Winter") und Barbara Streisand ("Funny Girl") beide in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" ausgezeichnet wurden. Den zweite Oscar erhält "Skyfall" für den "Besten Song", den die britische Sängerin Adele entgegen nahm. Als "Bester Animationsfilm" erhielt Pixars 3D-Trickfilm "Merida" einen Oscar, als "Bester animierter Kurzfilm" durfte sich Disneys "Paperman" über eine Auszeichnung freuen. Aus deutschsprachiger Sicht besonders erfreulich: Regisseur Michael Haneke erhielt für sein Drama "Liebe" den Oscar für den "Bester fremdsprachiger Film". Nach einer Goldenen Palme, dem Europäischem Filmpreis, dem BAFTA und dem César findet der nicht endete Preisregen nun mit dem wichtigstem Filmpreis seinen Höhepunkt. Produktionen wie "Der Hobbit - Eine unerwartete Reise", "Beasts of the Southern Wild", "The Master", "Flight" und "Snow White and the Huntsman" hatten weniger Glück und gingen leer aus.



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