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Kino

"Argo" und "Les Misérables" räumen bei den BAFTA-Awards ab

Die alljährliche Saison der Filmpreise ist im vollen Gange und nähert sich mit der Oscar-Verleihung am 24. Februar dem Höhepunkt. Neben den Golden

"Argo" und "Les Misérables" räumen bei den BAFTA-Awards ab
"Argo" und "Les Misérables" räumen bei den BAFTA-Awards ab

Die alljährliche Saison der Filmpreise ist im vollen Gange und nähert sich mit der Oscar-Verleihung am 24. Februar dem Höhepunkt. Neben den Golden Globes und den Awards der großen amerikanischen Filmgewerkschaften – u.a. die Schauspieler-Gilde" SAG", die Regisseur-Gewerkschaft "DGA" und der Zusammenschluss der Hollywood-Produzenten "PGA" – gehören die britischen BAFTAS (British Academy of Film and Television Arts) zu den international bedeutsameren Auszeichnung. Am gestrigen 10. Februar fand in London die Gala statt, bei der die Gewinner ihre Trophäen in Empfang nehmen durften. Besonders häufig durften sich die Beteiligten an den Filmen Argo und Les Misérables freuen, denn diese Werke räumten ordentlich ab. Die Musical-Verfilmung triumphierte dabei in den Kategorien "Bester Ton", "Bestes Szenenbild" und "Beste Maske". Außerdem darf Anne Hathaway sich seit gestern mit dem BAFTA-Titel "Beste Nebendarstellerin" schmücken. Der große Gewinner des Abends waren jedoch Ben Affleck und sein Geisel-Drama "Argo", das als "Bester Film" und für den "Besten Schnitt" ausgezeichnet wurde. Und Ben Affleck selber wurde als "Bester Regisseur" geehrt. Nicht nur der Hollywoodstar freute sich über den Preisregen, sondern auch George Clooney, der bei "Argo" als Produzent fungierte: „Du bist unglaublich. Ich kann dir gar nicht sagen, welche Ehre es ist, mit dir zu arbeiten." Warme Worte für Ben Affleck, die er sicherlich gut gebrauchen kann. Zwar wurde der Film "Argo" von der Oscar-Academy alles andere als ignoriert, Ben Affleck als Regisseur wurde die verdiente Nominierung jedoch verwehrt. Die BAFTA-Awards als Gradmesser für die anstehende Oscar-Verleihung heranzuziehen, bringt also recht wenig – zumindest hinsichtlich der Kategorie "Beste Regie". Dass die Oscar-Academy sich mit der Nichtnominierung von Ben Affleck keinen Gefallen getan hat, wird immer deutlicher. Bislang ging "Argo" aus jeder der bereits stattgefundenen Preisverleihungen als großer Gewinner hervor. Weitere BAFTA-Awards gingen unter anderem an Daniel Day-Lewis als "Bester Hauptdarsteller" für seine grandiose Darstellung in Steven Spielbergs Biopic Lincoln. Und auch Christoph Waltz konnte seinen Lauf ausbauen und für seine Leistung in Quentin Tarantinos kultverdächtigen Western Django Unchained die nächste Auszeichnung (Bester Nebendarsteller) einsacken.



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